Eigenheim


Selbstgenutztes Wohneigentum ist eine Möglichkeit, um im Alter mietfrei zu wohnen. Das Eigenheim erfreut sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg großer Beliebtheit.

Um den Traum von den eigenen vier Wänden umzusetzen, schließen bereits ganz junge Menschen Bausparverträge ab, um später einmal im Eigenheim wohnen zu können. Dabei gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die in der Ansparphase für sie selbstgenutzte Immobilie genutzt werden können. Bei Arbeitnehmern sind beispielsweise die vermögenswirksamen Leistungen besonders beliebt, die auf den Bausparvertrag eingezahlt werden. Nach und nach kommt der Arbeitnehmer dem Traum vom Eigenheim immer näher.

In der Regel ist es nicht nötig, dass das Eigenheim sofort vollständig mit angespartem Kapital bezahlt wird. Mit Hilfe der Bauspardarlehen und weiteren Bankdarlehen oder Darlehen von Versicherungsgesellschaften, kann das Haus finanziert werden. Natürlich werden hierfür von den Banken oder Versicherungsgesellschaften Einkommensnachweise verlangt, die sicherstellen sollen, dass der zukünftige Bauherr ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung hat, um sein Eigenheim auch langfristig abzubezahlen. Bei Versicherungsgesellschaften ist die Beleihungsgrenze oftmals weniger hoch als bei den Banken, wohingegen die Zinsen der Versicherungsgesellschaften geringfügig günstiger ausfallen. Für Familien mit Kindern gibt es in verschiedenen Fällen zinsvergünstigte Kredite von halbstaatlichen Banken. Dadurch verringert sich der monatliche Betrag, der für das Eigenheim und dessen Finanzierung eingeplant werden muss.

Auf lange Sicht ergeben sich für den Eigenheimbesitzer deutliche Vorteile. Egal ob Eigentumswohnung, Reihenhaus oder eigenes freistehendes Einfamilienhaus: Im Eigenheim sind keine beständig ansteigenden Mieten zu erwarten. Vielmehr ist die selbstgenutzte Immoblie irgendwann einmal abbezahlt. Deshalb wird das Eigenheim – als einer von mehreren Bausteinen für die Vorsorge im Alter – von vielen Menschen ausgewählt.