Unternehmensfinanzierung


Die Unternehmensfinanzierung spielt im Betrieb eine große Rolle, damit die Firma kurz-, mittel- und langfristig finanziell gut aufgestellt ist. Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung wird die Liquidität des Unternehmens sichergestellt, so dass Verbindlichkeiten rechtzeitig und vollständig beglichen werden können. Zudem ist die Kapitalbeschaffung, aus verschiedensten Quellen – was die Finanzierung eines Unternehmes so anspruchsvoll und interessant macht – sicherzustellen. Es muss ausreichend Kapital vorhanden sein und die Liquidität verschiedenster Grade muss sichergestellt sein.

Nicht jede Firma kann oder will sich allein durch Eigenkapital finanzieren. Um eine wirtschaftlich sinnvolle Form der Unternehmensfinanzierung zu finden, müssen verschiedenste Faktoren beleuchtet werden.

Eine hohe Quote von Eigenkapital kann sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen eine hohe Bonität signalisieren möchte. Dabei muss aber bedacht werden, dass die Eigenkapitalquote nur eines von vielen Kriterien – allen voran der Cash Flow – ist, das für die Beurteilung der Bonität der Firma einen Ausschlag gibt. Eine Aufnahme von Fremdkapital ist (in begrenztem Umfang) sinnvoll, wenn die Gewinne, die mit Hilfe des Fremdkapitals erzielt werden, höher sind als die Kosten, die das aufgenommene Fremdkapital verursacht. Wenn man also im Rahmen der Unternehmensfinanzierung zehntausend Euro Fremdkapital aufnimmt, das mit acht Prozent verzinst wird, und wenn darauf eine Fremdkapitalrendite von dreizig Prozent erwirtschaftet werden kann, sollte man Fremdkapital aufnehmen. Wichtig ist, dass der Verschuldungsgrad der Firma nicht zu hoch wird.

Denn wenn die Eigenkapitalquote unter einen kritischen Wert sinkt, oft sind das Werte von weniger als zehn oder zwanzig Prozent, dann wird im Rahmen der Unternehmensfinanzierung interveniert. Man will sicherstellen, dass die eigenen finanziellen Mittel ausreichend sind, und dass sich die Firma nicht zu sehr von Banken oder anderen Kreditgebern abhängig macht.