Passives Einkommen


Ein Passives Einkommen hat die Besonderheit, daß auch ohne, oder mit nur wenig aktiver Mitarbeit, ein Verdienst zustande kommt. Deshalb streben viele Menschen den Aufbau eines Passiveinkommens an, um neben ihrer aktiven beruflichen Tätigkeit einen weiteren Geldzufluss verzeichnen zu können.

Doch welche Arten des passiven Einkommens gibt es? Am bekanntesten ist wohl ein passives Einkommen im Sinne von Einkünften aus Kapitalvermögen. Dabei wird Geld zum Beispiel in Aktien oder fest verzinsten Wertpapieren angelegt. In der Regel werden dann die Zinsen oder Dividenden einmal jährlich ausgeschüttet. Natürlich ist dieses Passiveinkommen nicht zu einhundert Prozent passiv, denn auch Aktien und fest verzinste Anleihen müssen im Auge behalten werden. Durch Kursschwankungen können weitere Gewinne verbucht werden – aber eben auch Verluste. Zu beachten ist außerdem, daß bei niedriger Verzinsung ein Teil der Zinsen – im ungünstigen Fall auch Teile des vorhandenen Kapitals – von der Inflation „aufgefressen“ werden. Um kontinuierliche und im Idealfall zunehmende Einkünfte aus Kapitalvermögen zu erwirtschaften, sollten deshalb die Verzinsung beziehungsweise die Dividende und das Verlustrisiko in einem überschaubaren Verhältnis stehen.

Als weitere passive Einkommensquelle kommen Zahlungen in Frage, die Künstler von den Verlagen und Labels erhalten, nachdem sie ein Musikstücke oder ein Buch veröffentlicht haben. Immer wenn ein Buch oder eine CD verkauft werden, sind die Künstler prozentual an den Gewinnen beteiligt. Dem geht aber auch eine  aufwändige Arbeit voraus, die erst einmal verrichtet werden muß, bevor die ersten Einnahmen zustande kommen. Auch ist nicht von vornherein klar, ob sich das Buch oder die Musik gut verkaufen lassen. So gesehen besteht auch hier eine gewisse Unsicherheit im Zusammenhang mit passiven Einkommensströmen.

Wenn ein gewisses Startkapital vorhanden ist, zum Beispiel aus einer Erbschaft, kommen auch Immobilien, die vermietet werden, als Quelle für Passiveinkommen in Frage. In gewisser Weise können auch Internetprojekte dem passiven Einkommen zugeordnet werden – wobei deren kontinuierliche Pflege nicht immer an ein passives Einkommen denken lässt. Aber auch auf Internetseiten, die nicht täglich aktualisiert werden, lassen sich meistens kontinuierliche – im Idealfall steigende – Einnahmenerzielen. Dies geschieht zum Beispiel durch zielgruppengerechte Werbungeinblendungen auf Cost per Click Basis oder durch die Einbindung von Partnerprogrammen.

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