Archiv der Kategorie: Finanzen

Finanzierung bei Existenzgruendung


Eine erhebliche Anzahl von Menschen sieht die berufliche Zukunft in der Selbständigkeit. Dem geht eine Existenzgründung voraus, zu der auch eine tragfähige Form der Finanzierung gehört.

Weil nur wenige Existenzgründer über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, müssen weitere Geldquellen erschlossen werden, damit die zu gründende Firma mit ausreichend liquiden Mitteln ausgestattet ist. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig dabei ist aber in jedem Fall, dass eine ausreichende Decke an Eigenkapital vorhanden ist. Eine Quote an Eigenkapital von zehn bis zwanzig, in manchen Fällen auch bis zu dreizig Prozent, wird von den meisten Kapitalgebern als ausreichend für eine erfolgreiche Finanzierung erachtet.

Doch was tun, wenn zwar eine gute Idee für die Existenzgründung, nicht aber genug Eigenkapital, vorhanden ist? In diesem Fall kann eine Bürgschaft helfen, die Kapitalgeber zu überzeugen. Um Fremdkapital zusätzlich zum Eigenkapital zu erhalten, muss der Gründer einen Businessplan vorlegen, in dem die Geschäftsidee und deren wirtschaftliche Tragfähigkeit näher erläutert werden. Außerdem müssen die Eignung des Gründers, in fachspezifischer als auch kaufmännischer Hinsicht, dargelegt werden können.

Bei einer Gründung aus bestehender Arbeitslosigkeit ist eine Bezuschussung durch die Arbeitsagentur möglich. Unter anderem muss hierfür das Gründungskonzept von einer fachkundigen Stelle für tauglich befunden werden. Desweiteren kommen, neben dem klassischen Bankkredit für die Finanzierung der neuen Firma, noch Kredite von halbstaatlichen Banken in Betracht. Hierbei gibt es Programme der KfW-Bank, die sich durch niedrige Zinsen, in Verbindung mit einer längeren, Planungssicherheit bietenden Laufzeit, auszeichnen. Ein weiterer Baustein für die Finanzierung kann das sogenannte Venture Kapital sein, bei der Kapitalgeber Risikokapital für besonders innovative Gründungsideen bereitstellen. Dabei gibt es die Business Angels oder Venture Capital Gesellschaften.

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Finanzen und Fernstudium


Ein Fernstudium stellt für manche Finanz-Beschäftigten die einzige längerfristige Fortbildungsmöglichkeit dar. Denn viele Mitarbeiter aus der Finanzbranche können aufgrund der Arbeitszeitregelung und Überstunden nicht an regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen.

Wer auf der Karriereleiter nach oben kommen möchte, hat es in der Regel mit einer akademischen Ausbildung bzw. Zusatzausbildung leichter. Auch in den Finanzberufen ist ein einschlägiger Studienabschluss ein bei Personalentscheidern gern gesehenes Zeichen dafür, daß der Bewerber vertiefte Kenntnisse in der Finanzbranche vorzuweisen hat. Doch wie ist es ohne größere Einkommenseinbußen möglich, nach der absolvierten Ausbildung in der Bank oder der Versicherung einen Studienabschluss zu machen? Für viele Mitarbeiter kommt schon allein aus finanziellen Gründen der Berufsausstieg nicht in Frage… Die ist bei einem Fernstudium auch nicht nötig. Wer sich für ein Fernstudium entscheidet, um in der Finanzbranche beruflich voranzukommen, muß in der Regel die Berufstätigkeit nicht unterbrechen.

Der größte Vorteil im Fernstudium besteht in der örtlichen und zeitlichen Unabhängigkeit des Lernenden. Ein Finanzmitarbeiter kann tagsüber wie gewohnt der Berufstätigkeit nachgehen und am Feierabend die Inhalte des Fernstudiums bequem zuhause lernen. Das Lerntempo kann – in gewissen Grenzen – selbst bestimmt werden. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist allerdings die deutlich reduzierte Freizeit während des gesamten Fernstudiums. Die Quoten der Studienabbrecher sind je nach Finanz-Studiengang und Fernstudienanbieter unterschiedlich – jedoch wohl höher als an den Präsenzhochschulen. Die Studiengebühren variieren von Anbieter zu Anbieter, sie können bis zu mehreren hundert Euro im Monat betragen. Um besonders förderungswürdige Mitarbeiter zu halten, gehen einige Finanzfirmen deshalb dazu über, das Fernstudium zu bezuschussen oder die Studiengebühren ganz zu tragen.

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Baufinanzierung


Wer bauen möchte, steht vor vielen organisatorischen und finanziellen Entscheidungen. Ob das Bauvorhaben durchführbar ist, hängt in erster Linie von einer soliden Baufinanzierung ab.

Die wenigsten Menschen haben ausreichend Eigenkapital, um das Haus alleine mit erspartem Geld zu finanzieren. Deshalb wird es notwendig, ein Darlehen aufzunehmen. In der Regel verlangen die Banken einen Eigenkapitalanteil von zwanzig bis vierzig Prozent, damit die Baufinanzierung genehmigt wird. Nur bei besonders guter Bonität des Bauherren ist eine bis zu einhundertprozentige Fremdfinanzierung des Hause möglich. Das Darlehen zur Hausfinanzierung kann von einer Bank oder Versicherung kommen.

Viele Menschen fangen bereits in jungen Jahren an, für das eigene Haus zu sparen. Dies geschieht in vielen Fällen mit Hilfe der Bausparkasse. Wenn eine bestimmte Bewertungszahl erreicht ist und ein vordefinierter Betrag in den Bausparvertrag eingezahlt wurde, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif. Hierdurch steht ein weiterer Baustein für die Baufinanzierung zur Verfügung.

Beim Darlehen stellt sich desweiteren die Frage, ob es in Euro oder einer Fremdwährung aufgenommen werden soll. Fremdwährungsdarlehen bieten den Vorteil, dass sie eine niedrigere Zinsbelastung mit sich bringen, jedenfalls war dies bei Darlehen in Japanischen Yen und Schweizer Franken in der Vergangenheit der Fall. Dem Zinsvorteil steht das Wechselkursrisiko gegenüber. Deshalb ist diese Form der Baufinanzierung nur für Bauherren mit entsprechenden Vorkenntnissen und Risikobereitschaft geeignet.

Der Bauherr kann in vielen Fällen staatliche Förderung bei der Baufinanzierung in Anspruch nehmen. Stichwortartig seien hier Wohnriester, zinsvergünstigte Kredite halbstaatlicher Banken für Familien mit Kindern genannt, genauso wie die Bauförderung der Vermögenswirksamen Leistungen. Ebenso werden besonders umweltschonende Bauweisen oder bestimmte Renovierungsarbeiten am Haus staatlich gefördert.

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Ratenkredit


Bei manchen größeren Anschaffungen ist es unmöglich, den Preis sofort aus eigenen Geldmitteln zu begleichen. Hier kann ein Ratenkredit hilfreich sein.

Durch den Ratenkredit können Konsumwünsche zeitnah erfüllt werden. Dies kann durchaus sinnvoll sein bei Sonderangeboten und Schnäppchen. Mit Hilfe des Ratenkredits kann der Kaufpreis sofort beglichen werden und der günstige Schnäppchenpreis wird vom Käufer in Anspruch genommen. Anstatt lange auf eine Anschaffung zu sparen, kann das Kaufobjekt nun bequem in monatlichen Raten abbezahlt werden. Eine Nutzung des Konsumgutes ist zeitnah durch die Inanspruchnahme des Kredites möglich. Die lange und mühsame Ansparphase entfällt dabei.

Was sich auf den ersten Blick so positiv anhört, birgt aber auch Gefahren. Denn manchmal wird ein Ratenkredit eher spontan aufgenommen, ohne dass sich der Kreditnehmer über die Konsequenzen bewusst ist. Wenn das erworbene Konsumgut nicht den Vorstellungen entspricht, kann es in der Regel nicht zum Einkaufspreis weiterverkauft werden. Denn gebrauchte Güter verlieren schnell an Wert, wenn sie benutzt wurden oder wenn vielleicht sogar modernere Nachfolgeprodukte auf den Markt kommen. Besonders im Bereich PC und Elektronik ist dies zu beobachten.

Außerdem sollte der schnell und unkompliziert aufgenommene Ratenkredit nicht dazu verleiten, unkontrolliert den eigenen Konsumwünschen nachzugeben. Vielmehr sollte der mündige Verbraucher zwischen langfristig sinnvollen Anschaffungen und kurzlebigen Konsumwünschen unterscheiden lernen, wenn es um die Aufnahme eines Kredits zur Abbezahlung auf Raten geht. Darüber hinaus ist nicht jeder Ratenkredit auch ein günstiger Kredit. Der Vergleich von Kreditangeboten mehrerer Institute / Banken sollte der Kreditaufnahme unbedingt vorausgehen, damit der Kreditnehmer sich über einen günstigen Zinssatz freuen kann.

Die Kreditaufnahme setzt gewisse Mindestanforderungen hinsichtlich der Bonität des Kreditnehmers voraus. Damit diese Bonität erhalten bleibt, ist es wichtig, dass die Raten pünktlich und vollständig zurückgezahlt werden. Im Zweifelsfall ist es vorteilhafter, einen Kredit mit niedrigerer Kreditsumme oder mit längerer Kreditlaufzeit zu wählen, damit die Kreditraten überschaubar bleiben.

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Aktiengesellschaft


Bei Aktien handelt es sich um Wertpapiere, wobei jede Aktie einen Bruchteil vom Grundkapital der Aktiengesellschaft , auch als AG abgekürzt,  bildet.

Aktien treten erstmals bei der Gründung einer Aktiengesellschaft in Erscheinung. Dann nämlich wird entschieden, wie hoch das Grundkapital der neuen AG sein soll und auf wieviele Aktien es aufgeteilt wird. Dabei ist das gesetzlich vorgeschriebene Mindestkapital zu beachten. Bei der Aktienausgabe, der Emission, können die Aktien beispielsweise an der Börse gehandelt werden oder auch außerbörslich verkauft und gekauft werden. Bei einigen Aktiengesellschaften befinden sich die Aktien im Familienbesitz. Außerdem gibt es Aktiengesellschaften, die die Belegschaft am Firmengewinn beteiligen wollen, bei diesen AGs werden Belegschaftsaktien ausgegeben. In diesem Falle können Aktien ein flexibles Instrument sein, um Personal zu binden und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. Man unterscheidet zwischen Stückaktien, denen ein bestimmter prozentualer Anteil am Grundkapital zugeordnet ist, und Nennwertaktien, die auf einen festen Betrag lauten. Außerdem gibt es noch die Unterscheidung der Aktien hinsichtlich der Übertragbarkeit, die bei den Inhaberaktien einfacher ist als bei den Namensaktien.

Über die Dividende können die Aktienbesitzer am Unternehmensgewinn beteiligt werden. Aus Anlegersicht ist dabei zum einen die Rendite interessant, die dabei Jahr für Jahr erzielt werden kann. Ein weiterer lukrativer Punkt im Zusammenhang mit Aktien sind die Kursgewinne, die bei fortlaufend guter Geschäftslage mutmaßlich auftreten werden. Eine Kennzahl zur Entwicklung der Aktie – unter Berücksichtigung der Dividende und der Kursentwicklung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes – ist die Aktienrendite. Aktien gut laufender Firmen werden vermehrt von Anlegern nachgefragt, was zu Kurssteigerungen führt, von denen Altaktionäre mit bereits vorhandenen Aktien profitieren.

Aktien sind bei manchen Anlegern als Baustein für die Altersvorsorge beliebt. Entweder werden dabei die Aktien direkt gekauft und im eigenen Depot bewahrt, oder die Anleger kaufen Fondsanteile, die sich aus verschiedenen Aktien zusammensetzen.

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Bausparvertrag


Wohneigentum ist für viele Menschen ein Stück Unabhängigkeit und kann – gerade im Alter – finanzielle Sicherheit geben, deshalb gewinnt der Bausparvertrag an Bedeutung.

Meistens erfolgt die Baufinanzierung nicht über einen Bausparvertrag allein. Vielmehr ist der Bausparvertrag ein Teil der Gesamtfinanzierung. Neben dem Bausparvertrag trifft man als Komponenten der Baufinanzierung vor allem vorbestehendes Eigenkapital, Baukredite und Eigenleistung an. Der Bausparvertrag ist dabei eine zusätzliche – meist äußerst flexible – Komponente, damit der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bald Realität wird.

Beim Bausparvertrag gibt es eine Ansparphase, bei der erst einmal ein bestimmter Prozentsatz der Bausparsumme angespart wird. In der Regel beträgt dieser Ansparbetrag vierzig bis fünfzig Prozent der Bausparsumme. Bis der Bausparvertrag zugeteilt werden kann, müssen weitere Bedingungen erfüllt sein. Neben dem erforderlichen Mindestguthaben muß eine bestimmte Bewertungszahl erreicht werden und die Mindestsparzeit ist zu beachten. Zum Erreichen des Mindestguthabens werden neben den vom Bausparer eingezahlten Beträgen ebenso die Guthabenzinsen und, falls vorhanden, vermögenswirksame Leistungen, Arbeitnehmersparzulage und die Wohnungsbauprämie berücksichtigt.

Um sich trotz der vielen verschiedenen Tarife der unterschiedlichen Bausparkassen zurechtzufinden, sollte der zukünftige Bausparer die Angebote verschiedener Bausparinstitute vergleichen und sich nicht vorschnell entscheiden. Bei unentschlossenen Bausparinteressenten, die noch nicht genau wissen, ob oder wann sie bauen wollen, bieten sich variable Bauspartarife mit viel zukünftigem Gestaltungsspielraum an. Dann gibt es noch verschiedenste Bauspartarife, beispielsweise Tarife mit besonders hohen Guthabenzins oder niedrigem Zinssatz in der Darlehensphase.

Neben der Tarifvielfalt schätzen Bausparer an ihrem Bausparvertrag auch die Möglichkeit der variablen Tilgung. Anders als bei den meisten Krediten kann das Baudarlehen aus dem Bausparvertrag vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurückgezahlt werden.

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Pfandkredit


Der Pfandkredit ist ein Kredit, der von einem Leihhaus beziehungsweise von einem Pfandhaus vergeben wird. Als Sicherheit wird von dem Kreditnehmer ein Pfandgegenstand im Pfandhaus hinterlegt.

Das hört sich erst einmal einfach und unbürokratisch an. Tatsächlich ist ein Pfandkredit ohne viel Papierkram und ohne Bürokratie möglich. Anders als bei einem Bankkredit müssen beim Kredit im Pfandhaus nicht viele Formulare ausgefüllt werden und es sind in der Regel keine aufwendigen Auskünfte oder Anfragen bei der Schufa üblich. Der Kreditnehmer hinterlegt im Pfandhaus den Pfandgegenstand und weist sich mit seinem Personalausweis aus. Das Pfandhaus stellt im Gegenzug einen Kredit zur Verfügung. Zu beachten ist hierbei, daß der Pfandkredit der Höhe nach nicht dem Zeitwert des Pfandgegenstandes entspricht, sondern deutlich niedriger ausfällt. Üblich ist ein Beleihungswert von bis zu circa fünfzig Prozent des aktuellen Wertes vom Pfandgegenstand. Wenn ein Auto als Pfandgegenstand hinterlegt wird, kann der Beleihungswert höher ausfallen. Hier kann der Beleihungswert bei bis zu achtzig Prozent des Fahrzeugwertes liegen. Je nach Pfandhaus ist es möglich, dass der Wagen weiter gefahren wird und nicht bei der Pfandleihanstalt abgegeben werden muß.

In einigen Fälle mag der Pfandkredit vielleicht eine sinnvolle Alternative zum Bankkredit sein. Doch man sollte auch die Nachteile kennen, die der Kreditnehmer bei einer Kreditvergabe durch die Pfandleihe kennen sollte. Vor allem ist der Pfandkredit teuer. Neben den Zinsen für den Kredit fallen noch Gebühren an, so daß auf das Jahr hochgerechnet schnell Zinssätze von dreizig Prozent und mehr zusammenkommen können. Außerdem wird der verpfändete Gegenstand nach Ablauf einer bestimmten Zeit versteigert, wenn der Schuldner ihn nicht rechtzeitig auslösen kann. Schon aus diesem Grund sollten keine Gegenstände als Pfand hinterlegt werden, deren Verlust nicht toleriert werden kann, zum Beispiel Erbstücke, die nicht nur einen finanziellen Wert, sondern auch einen persönlichen Erinnerungswert haben.

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Firmenkredit


Die wenigsten Firmen finanzieren sich zu einhundert Prozent auf Basis von eigenem Kapital. Die Regel ist eher eine Kombination aus Eigenkapital und Fremdkapital – der Firmenkredit verdient deshalb Beachtung.

Je nachdem, ob die Firma erst noch gegründet werden soll (Start up), ob es sich um eine Firma in den Anfängen handelt oder ein Unternehmen in “besten Jahren” – ein Firmenkredit kann in vielen Fällen darüber entscheiden, wie es mit einer Firma weitergeht.

Wenn die Firma noch in der Gründungs- / Planungsphase ist, kann die Bewilligung des Firmenskredits dafür maßgeblich sein, ob aus der Idee zur Firmengründung eine real existierende Firma wird. Wichtig ist, dass die Gründungsidee und die erwirtschafteten Gewinne dem Firmenkreditgeber plausibel gemacht werden können. Ein Business-Plan ist unabdingbar, um einen Firmenkredit für eine neu zu gründende Firma bewilligt zu bekommen. Sicherheiten in Form von Bürgschaften oder Grund und Boden wirken sich in der Regel ebenfalls positiv aus, wenn es um die Bewilligung eines Kredits für die Firma geht.

Bei länger bestehenden Firmen gehört der Firmenkredit in vielen Fällen zum täglichen Alltag dazu. Welche Konditionen ausgehandelt werden können, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Betriebsergebnis, bereits bestehende Firmenkredite, Sicherheiten, Auftragslage der Firma und Gegenstand der Geschäftstätigkeit. Wichtig ist, dass staatliche Fördermöglichkeiten vor der Inanspruchnahme eines Bankenkredits geprüft werden. Hier besteht die Möglichkeit, dass der Firmenkredit im Sinne eines konventionellen Bankkredits zu teuer ist und dass Fördermittel für die Firma günstiger sind. Um in den Genuss der Förderung von halbstaatlichen Banken zu gelangen, sind – je nach Förderprogramm – bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Eine Prüfung lohnt sich allemal, weil die Förderbedingungen durch halbstaatliche Banken ( zum Beispiel Kreditanstalt für den Wiederaufbau) unter Zinsgesichtspunkten sehr ansprechend sind.

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Privatkredit


Ein Privatkredit kann Konsumwünsche erfüllen, die allein mit vorhandenen finanziellen Mitteln nicht bezahlt werden können. Deshalb wird der Privatkredit von vielen Konsumenten als Mittel der Wahl geschätzt.

Wenn ein Privatkredit aufgenommen wird, stehen dem Konsumenten viele Konsumwünsche offen, ohne dass eine lange Ansparphase vorgeschaltet werden muss. Bei teureren (und mehr oder weniger) unvermeidlichen Anschaffungen und Zahlungsverpflichtungen kann dies durchaus sinnvoll sein, zum Beispiel wenn das dringend benötigte Auto unverhofft seinen Geist aufgiebt oder ein berufsbedingter Umzug kurzfristig bevorsteht und Kosten verursacht. Wechseln und sparen kann ggf. hilfreich sein.

Aber bei allen Vorteilen, die ein Privatkredit dem Konsumenten bietet, gibt es auch Schattenseiten. Die private Kreditaufnahme muss wohl überlegt erfolgen. Sie sollte nicht zu Hamsterkäufen verleiten, die dann nur mühsam abbezahlt werden können.

Damit die Zahlung der Kreditraten für den Privatkredit sichergestellt, oder zumindest wahrscheinlich ist, wollen Banken vieles von ihren künftigen Kreditnehmern wissen. Bankkunden müssen Unterlagen – wie zum Beispiel die Gehaltsabrechnungen der letzten Monate – vorlegen, um ihre Zahlungsfähigkeit nachzuweisen. Darüber hinaus werden noch Fragen zum Familienstand und zur Zahl der Kinder gestellt. Außerdem werden die laufenden Kosten – entweder pauschal oder individuell – von den Banken ermittelt. Diese Maßnahmen im Vorfeld der Kreditvergabe sind keine Schikane. Vielmehr sollen sie nur sicherstellen, dass der Konsument in der Lage ist, den beantragten Privatkredit auch tatsächlich pünktlich und vollständig an die Bank zurückzuzahlen.

Damit der Kreditnehmer einen Privatkredit zu für ihn günstigen Konditionen erhält, sollte vorher ein Kreditvergleich durchgeführt werden. Die geforderte Zinshöhe für den privaten Kredit kann von Bank zu Bank erheblich variieren. Durch den Kreditvergleich kann der Konsument das günstigste Kreditinstitut für den gewünschten Privatkredit auswählen. Außerdem spielt bei der Höhe der Zinsen die Bonität des Kreditnehmers und die gewünschte Kreditlaufzeit eine Rolle.

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News Trading


Beim News Trading am Devisenmarkt machen sich Trader Marktbewegungen zunutze, die aufgrund von wichtigen Wirtschaftsnachrichten ausgelöst werden.

Dabei ist nicht immer im voraus klar, wann sich der Markt stark bewegt, und es eine Möglichkeit für das News Trading gibt. Manche wirtschaftlichen Besonderheiten geschehen völlig unvorangekündigt. Das können Umweltkatastrophen oder politische Ereignisse sein, mit denen niemand rechnet. In vielen Fällen haben diese unvorhergesehenen Ereignisse nur einen sehr eingeschränkten langfristigen Einfluss auf das tatsächliche wirtschaftliche Geschehen. Aber am Devisenmarkt ist auch sehr viel Psychologie mit im Spiel. Marktbewegungen am Forex werden nicht nur von real vorhandenen Fakten, sondern eben auch von Mutmaßungen, Hoffnungen und Ängsten angetrieben.

Es gibt Ereignisse, die fürs News Trading gut geeignet sind, wie zum Beispiel das Verlesen der US-Arbeitsmarktdaten an jedem ersten Freitag im Monat. Wenn die verlesenen Wirtschaftsnachrichten von dem erwarteten Ergebnis deutlich abweichen, dann führt dies in der Regel zu starken Marktbewegungen, die die betroffenen Devisenkurse stark nach oben oder unten schnellen lassen. Bei den US-Arbeitsmarktdaten ist dies allen voran das EUR / USD Devisenpaar, das bei solchen Situationen leicht 100 Pips oder mehr nach oben oder unten wandern kann. Diese klassische News Trading Situation ist ein Beispiel dafür, wie der erfahrene Trader innerhalb weniger Stunden, oder im Extremfall, innerhalb weniger Minuten, viel Geld gewinnen oder auch verlieren kann.

Derartige News Trading Szenarien können nur sehr bedingt auf dem Demokonto ohne echtes Geld geübt werden. Denn in Situationen, in denen sich der Forex schnell bewegt, wollen auch die Broker verdienen und erhöhen in der Regel den Spread. Um das News Trading mit vertretbarem Risiko und unter möglichst echten Bedingungen zu üben, bietet sich deshalb ein Account auf Basis von Microlots an, wo der Trader das Handeln am Forex üben und verbessern kann.

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Expert Advisor


Ein Expert Advisor ist ein automatisches Handelssystem. Mit Hilfe dieses Programmes, das auf die Trading Software aufgespielt wird, kann ohne menschliches Zutun an den Finanzmärkten gekauft oder verkauft werden.

Dabei ist es wichtig, dass man vorsichtig ist, wenn es um die Expert Advisor Auswahl geht. Denn nicht jeder Expert Advisor, der auf einem Demokonto Gewinne erwirtschaftet, handelt auch auf einem Echtgeldkonto profitabel.

Um einen groben Überblick über die mögliche Profitabilität zu erhalten, sollte man den Expert Advisor einem sogenannten Backtest unterziehen. Dabei wird die automatische Handelssoftware aufgrund historischer Daten getestet. In der Regel gibt es mehrere Variablen, die bei einem Expert Advisor verändert werden können. So ist es möglich, das automatische Handelssystem anzupassen und feinzutunen. Dabei besteht aber auch die Gefahr der Überoptimierung. Ein überoptimierter Expert Advisor wird optimal aber sehr extrem an historische Handelsdaten angepasst. Auf dem Papier sieht die Erfolgsrechnung in der Vergangenheit dann gut aus, aber in der Zukunft bricht die Leistung oftmals ein.

Auf dem Echtgeldkonto gibt es einige Situationen, die auf dem Demokonto nicht berücksichtigt werden, weshalb auch ein Expert Advisor auf dem Demokonto sie nicht abbilden kann. Deshalb weichen in der Regel die Gewinne auf einem Demokonto und auf einem Echtgeldkonto voneinander ab. Wenn sich aufgrund von wichtigen Wirtschaftsnachrichten der Markt schnell bewegt, erhöhen die Broker in der Regel den Spread. Diese “Preiserhöhungen” machen sich auf dem Echtgeldkonto bemerkbar, nicht jedoch auf einem Demokonto, das für Übungszwecke gedacht ist.

Um einen Expert Advisor unter möglichst realistische Bedingungen zu testen, ist ein Demokonto deshalb nur bedingt geeignet. Es liefert aber einen guten ersten Eindruck darüber, ob der Expert Advisor auch unter realen Marktbedingungen profitabel handeln könnte. Ein Handelskonto auf Basis von Microlots, mit geringem Kapitaleinsatz und deshalb geringem finanziellen Risiko, hat eine höhere Aussagekraft.

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Unternehmensfinanzierung


Die Unternehmensfinanzierung spielt im Betrieb eine große Rolle, damit die Firma kurz-, mittel- und langfristig finanziell gut aufgestellt ist. Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung wird die Liquidität des Unternehmens sichergestellt, so dass Verbindlichkeiten rechtzeitig und vollständig beglichen werden können. Zudem ist die Kapitalbeschaffung, aus verschiedensten Quellen – was die Finanzierung eines Unternehmes so anspruchsvoll und interessant macht – sicherzustellen. Es muss ausreichend Kapital vorhanden sein und die Liquidität verschiedenster Grade muss sichergestellt sein.

Nicht jede Firma kann oder will sich allein durch Eigenkapital finanzieren. Um eine wirtschaftlich sinnvolle Form der Unternehmensfinanzierung zu finden, müssen verschiedenste Faktoren beleuchtet werden.

Eine hohe Quote von Eigenkapital kann sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen eine hohe Bonität signalisieren möchte. Dabei muss aber bedacht werden, dass die Eigenkapitalquote nur eines von vielen Kriterien – allen voran der Cash Flow – ist, das für die Beurteilung der Bonität der Firma einen Ausschlag gibt. Eine Aufnahme von Fremdkapital ist (in begrenztem Umfang) sinnvoll, wenn die Gewinne, die mit Hilfe des Fremdkapitals erzielt werden, höher sind als die Kosten, die das aufgenommene Fremdkapital verursacht. Wenn man also im Rahmen der Unternehmensfinanzierung zehntausend Euro Fremdkapital aufnimmt, das mit acht Prozent verzinst wird, und wenn darauf eine Fremdkapitalrendite von dreizig Prozent erwirtschaftet werden kann, sollte man Fremdkapital aufnehmen. Wichtig ist, dass der Verschuldungsgrad der Firma nicht zu hoch wird.

Denn wenn die Eigenkapitalquote unter einen kritischen Wert sinkt, oft sind das Werte von weniger als zehn oder zwanzig Prozent, dann wird im Rahmen der Unternehmensfinanzierung interveniert. Man will sicherstellen, dass die eigenen finanziellen Mittel ausreichend sind, und dass sich die Firma nicht zu sehr von Banken oder anderen Kreditgebern abhängig macht.

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Im Bereich Finanzen weiterbilden


In der Finanzbranche gibt es viele Inhalte, die einem ständigen Wechsel unterliegen. Deshalb ist es für Beschäftigte in Finanzberufen wichtig, sich auch nach dem Berufsabschluss weiterzubilden.

Gründe für eine Weiterbildung im Bereich der Finanzen gibt es viele. Es gibt immer neue Formen der Geldanlage, der Versicherungen oder Altersvorsorge. Auch ändern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungn oft, so dass es wichtig ist, den Wandel dort im Auge zu behalten.

Weiterbildungen im Bereich der Finanzen gibt es viele. Wichtig ist, dass die gewählte Weiterbildung zum Arbeitsplatz oder zur angestrebten Tätigkeit passt. Im Rahmen einer sogenannten Anpassungsfortbildung werden die vorhandenen, ausbaufähigen Kenntnisse an die tatsächlich erforderlichen Kenntnisse des Finanzarbeitsplatzes angeglichen. Eine Aufstiegsfortbildung bereitet den Beschäftigten auf schwierigere und damit oft höher dotierte Tätigkeiten Im Bereich der Finanzen vor.

Für den Beschäftigten, der eine Ausbildung im Bereich der Finanzen absolviert hat, ist es am kostengünstigsten, wenn der Arbeitgeber die Notwendigkeit der Fortbildung erkannt hat. Seminare, die in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers stattfinden (sogenannte Inhouse-Seminare), sind in der Regel für den Arbeitnhmer kostenfrei. Sie werden normalerweise wie die normale Arbeitszeit vergütet und vom Arbeitgeber bezahlt. Aber das ist nicht die Regel.

Kostenpflichtige Weiterbildungen im Bereich der Finanzen werden von unterschiedlichen Trägern angeboten. Wobei die Kosten in der Regel von der Steuer abgesetzt werden können, da sie beruflich bedingt sind. Wenn man bedenkt, dass die Weiterbildungen, zum Beispiel zum Betriebswirt, Fachwirt oder Fachkaufmann mit Einkommenssteigerungen verbunden sind, dann sind viele Menschen gern bereit, in ihre berufliche Zukunft zu investieren. Wenn eine Weiterbildung wegen unregelmäßiger Arbeitszeiten nur schwer möglich ist, kann Fernunterricht eine gute Alternative für eine Weiterbildung im Bereich der Finanzen sein.

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DAX


Der DAX, wie man den Deutschen Aktienindex auch abkürzt, spiegelt als Index die Entwicklung der 30 bedeutendsten deutschen Unternehmen dar.

Natürlich ist nicht unumstritten, welche 30 deutsche Unternehmen in den DAX gehören, und somit die Richtung anzeigen, in die sich die Wirtschaft des Landes bewegt. Damit hierüber Klarheit herrscht, gibt es Kriterien, die ein Unternehmen dazu qualifizieren, in den DAX aufgenommen zu werden. Die im Deutschen Aktienindex notierten Unternehmen werden auch als Blue Chips bezeichnet. Damit ein Unternehmen im DAX aufgenommen wird, muss es bestimmten, besonders hohen, Transparenzkriterien genügen (Prime Standard). Der Unternehmenssitz oder schwerpunktmäßige Handel an Aktien muss sich im Inland befinden, denn schließlich will man die inländische Entwicklung abbilden. Außerdem müssen die Werte kontinuierlich im Exchange Electronic Trading (Xetra-Handelssystem an der Deutschen Börse in Frankfurt) gelistet sein. Darüber hinaus ist wichtig, dass die Aktien der DAX-Firmen oder DAX-Firmen-Anwärter einen Streubesitz (Free Float) von mindestens zehn Prozent aufweisen. Unter diesem Streubesitz versteht man Aktien, die dem Handel zumindest theoretisch zur Verfügung stehen, da sie nicht im kontinuierlichem Besitz von Anlegern sind. Je höher der Streubesitz, desto geringer ist die erwartete Volatilität derAktien. Wenn diese grundsätzlichen Gegebenheiten erfüllt sind, entscheiden der Orderbuchumsatz und die Marktkapitalisierung des Streubesitzes darüber, welche 30 Firmen im DAX aufgenommen werden.

Bei der Berechnung des DAX-Wertes werden die von den 30 Unternehmen getätigten Bonuszahlungen und die von den Aktionären so geschätzten Dividendenzahlungen mitberücksichtigt. Aufgrund modernster Technik an der Frankfurter Börse ist es möglich, dass die DAX-Werte sekundengenau berechnet werden. Weil nicht alleine nur die Kurse der Unternehmen in die Berechnung des DAX-Wertes berücksichtigt werden, bezeichnet man den DAX als einen sogenannten Performance-Index.

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Girokonto


Das Girokonto ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Es wird benötigt, um den bargeldlosen Zahlungsverkehr abzuwickeln.

Bereits viele Auszubildende verfügen über ein eigenes Girokonto bei der Bank ihres Vertrauens, noch lange bevor sie die Volljährigkeit erreicht haben. Meistens besteht dann die Einschränkug, dass das Bankkonto nicht überzogen werden darf. So soll der Minderjährige von der Bank vor einer Verschuldung geschützt werden. Das Bankkonto ist erforderlich, weil Lohnzahlungen nicht mehr bar, sondern bargeldlos erfolgen. Vor vielen Jahren sah das noch anders aus. Die Auszubildenden und Angestellten erhielten eine Lohntüte, in der der Arbeitslohn ausgezahlt wurde. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Inzwischen wird der Arbeitslohn auf das Girokonto bei der Bank oder Sparkasse überwiesen.

Der Konkurrenzkampf der Banken und Sparkassen untereinander ist hart. Jeder möchte solvente Kunden gewinnen, die ein Girokonto eröffnen. Die verschiedenen Geldinstitute lassen sich einiges einfallen, um für die Kunden attraktiv zu sein, Finanz-News berichten darüber. So manche Bank bietet zusätzlich zum Girokonto noch Extras an, die für den Bankkunden von Interesse sein können. Wenn es um Kundengewinnung und Kundenbindung geht, sind die meisten Unternehmen einfallsreich. Dies ist auch so bei den Banken. Sie bieten den Kunden Geldleistungen an, wenn ihnen das angebotene Girokonto gefällt und auch wenn es dem Bankkunden nicht gefällt. Als Zusatzleistungen werden dem Kunden von einigen Geldinstituten Guthabenzinsen angeboten. Dazu kommen noch Kreditkarten und weitere Optionen, die der umworbene Kunde nutzen kann.

Natürlich ist es nicht einfach, die Bank zu wechseln. Zu sehr hat sich der Bankkunde bereits an die Leistungen seines Kreditinstituts gewöhnt, wo das Geld so sicher wie im Tresor gelagert wird. Aber zumindest als Zweitkonto kann das eine oder andere Angebot eines konkurrierenden Kreditunternehmens interessant sein. Man muss ja nicht gleich das bestehende Bankkonto bei der bewährten Hausbank aufgeben. Ein Zweitkonto, bei einer Bank ohne Kontoführungsgebühr und Guthabenzins hat schon so manchen kritischen Verbraucher überzeugt.

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