Archiv der Kategorie: Geldanlage

Edelsteine als Wertanlage


In unsicheren wirtschaftlichen Zeiten denken Menschen über alternative Formen der Wertanlage nach. Edelsteine als Wertanlage können dabei eine Ergänzung zu den herkömmlichen Vermögensanlagen sein.

Zu den eher üblichen Formen der Kapitalanlage gehören unter anderem Aktien und Anleihen. Selbstverständlich werden darüber hinaus von vielen Menschen auch Lebensversicherungen abgeschlossen. Ebenso spielt die Betriebliche Altersvorsorge oder die Riester Rente eine Rolle, wenn Geld für die Zukunft – insbesondere für das Leben im Alter – zurückgelegt werden soll. Selbständige greifen vielleicht eher auf Sparmodelle zurück, die sich auf die sogenannte Rürup Rente beziehen. Ebenso spielt selbst genutztes Wohneigentum eine Rolle. Auch vermietete Wohnungen und Häuser sind in Form von Sachwerten relevant, da mit einer hoffentlich kontinuierlichen Rendite – bedingt durch Mieteinnahmen – gerechnet werden kann.

Edelsteine als Wertanlage spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle als mögliche Beimischung des Depots. Denn auch Edelsteine sind real vorhandene Sachwerte. Der Anleger kann seine Edelsteine sehen und in die Hand nehmen. Die kostbaren Steine können leichter als schwere Materialien transportiert werden. Beispielsweise passen kostbare Diamanten mit hoher Reinheit und einem perfekten Schliff in einen kleinen Beutel, der ohne große Mühe transportiert werden kann. Dies ist bei so unbeweglichen Sachwerten wie Häusern nicht der Fall. Auch Gold im selben Wert wie Diamanten ist nur schwer zu transortieren.

Doch nicht jeder Geldanleger wird ausschließlich in Edelsteine investieren. Denn Edelsteine als Wertanlage haben auch den Nachteil, daß bei dem Erwerb der wertvollen Steine Umsatzsteuer anfallen kann. Wenn ein Privatbesitzer dann seinen Edelstein weiterverkaufen möchte, ist der Umsatzsteuerausweis in vielen Fällen nicht mehr möglich, so daß schnell eine Vermögenseinbuße eintrifft, die nicht beabsichtigt war. Ein kurzfristiger Verkauf von Edelsteinen zu Spekulationszwecken durch private Verkäufer ist aus diesem Grunde eher selten gegeben. Vielmehr werden Edelsteine für langfristige Wertanlagen genutzt.

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Sachwerte als Geldanlage nutzen


Wenn ein Anleger Sachwerte als Geldanlage nutzen möchte, dann sollten diese Sachwerte sorgfältig ausgewählt werden. Da es viele verschiedene Anlagemöglichkeiten für den sachwertorientierten Sparer gibt, fällt die Entscheidung oft schwer.

Unter Sachwerten werden greifbare Dinge verstanden. Dies sind zum Beispiel Immobilien, Diamanten oder auch teure Autos. Wenn man einmal vom Wertverlust durch beispielsweise Abnutzung absieht, behalten diese Sachwerte auch im Falle einer Inflation oder sonstigen finanziellen Krise in der Regel ihren Wert – oder sie steigen sogar noch im Wert. Auf jeden Fall haben Sachwerte einen Gebrauchswert: Immobilien werden bewohnt oder es wird darin gearbeitet, Diamanten werden als Schmuck getragen und teure Autos sind Fortbewegungsmittel und Statussymbol zugleich.

Den Unterschied zur Geldanlage in Sachwerten stellt die Anlage in Geldwerten dar. Bei der Geldwertanlage wird in beispielsweise kapitalbildende Versicherungen, Anleihen, Bausparverträge, Tagesgeld oder auch in Sparbücher angelegt. Das so angelegte Geld unterliegt der Inflation. Geldwertanlagen sind weniger greifbar und existieren für den Sparer oftmals nur auf einem Stück Papier, das ihn als Inhaber eines Bausparvertrages ausweist oder ihm den Kauf einer Anleihe bestätigt. Je nach Anlageziel haben natürlich sowohl die Geldwertanlage als auch die Geldanlage in Sachwerten ihre Daseinsberechtigung.

Neben den bekannten Sachwerten, die häufig zur Kapitalanlage herangezogen werden, gibt es auch weniger bekannte Varianten, die nicht allen Anlegern geläufig sind. Hierzu gehören seltene Rohstoffe / Erden, die für die industrielle Produktion benötigt werden oder auch Edelhölzer oder landwirtschaftliche Nutztiere als Anlageobjekte. Trotz aller Begeisterung für Sachwerte ist es wichtig, dass sich der Sparer genau über die Chancen und Risiken der jeweiligen Sachwertanlage informiert. Denn auch bei so greifbaren Anlageformen gilt, dass keine Geldanlage frei von Risiken ist.

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Passives Einkommen


Ein Passives Einkommen hat die Besonderheit, daß auch ohne, oder mit nur wenig aktiver Mitarbeit, ein Verdienst zustande kommt. Deshalb streben viele Menschen den Aufbau eines Passiveinkommens an, um neben ihrer aktiven beruflichen Tätigkeit einen weiteren Geldzufluss verzeichnen zu können.

Doch welche Arten des passiven Einkommens gibt es? Am bekanntesten ist wohl ein passives Einkommen im Sinne von Einkünften aus Kapitalvermögen. Dabei wird Geld zum Beispiel in Aktien oder fest verzinsten Wertpapieren angelegt. In der Regel werden dann die Zinsen oder Dividenden einmal jährlich ausgeschüttet. Natürlich ist dieses Passiveinkommen nicht zu einhundert Prozent passiv, denn auch Aktien und fest verzinste Anleihen müssen im Auge behalten werden. Durch Kursschwankungen können weitere Gewinne verbucht werden – aber eben auch Verluste. Zu beachten ist außerdem, daß bei niedriger Verzinsung ein Teil der Zinsen – im ungünstigen Fall auch Teile des vorhandenen Kapitals – von der Inflation „aufgefressen“ werden. Um kontinuierliche und im Idealfall zunehmende Einkünfte aus Kapitalvermögen zu erwirtschaften, sollten deshalb die Verzinsung beziehungsweise die Dividende und das Verlustrisiko in einem überschaubaren Verhältnis stehen.

Als weitere passive Einkommensquelle kommen Zahlungen in Frage, die Künstler von den Verlagen und Labels erhalten, nachdem sie ein Musikstücke oder ein Buch veröffentlicht haben. Immer wenn ein Buch oder eine CD verkauft werden, sind die Künstler prozentual an den Gewinnen beteiligt. Dem geht aber auch eine  aufwändige Arbeit voraus, die erst einmal verrichtet werden muß, bevor die ersten Einnahmen zustande kommen. Auch ist nicht von vornherein klar, ob sich das Buch oder die Musik gut verkaufen lassen. So gesehen besteht auch hier eine gewisse Unsicherheit im Zusammenhang mit passiven Einkommensströmen.

Wenn ein gewisses Startkapital vorhanden ist, zum Beispiel aus einer Erbschaft, kommen auch Immobilien, die vermietet werden, als Quelle für Passiveinkommen in Frage. In gewisser Weise können auch Internetprojekte dem passiven Einkommen zugeordnet werden – wobei deren kontinuierliche Pflege nicht immer an ein passives Einkommen denken lässt. Aber auch auf Internetseiten, die nicht täglich aktualisiert werden, lassen sich meistens kontinuierliche – im Idealfall steigende – Einnahmenerzielen. Dies geschieht zum Beispiel durch zielgruppengerechte Werbungeinblendungen auf Cost per Click Basis oder durch die Einbindung von Partnerprogrammen.

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Fonds


Bei der Geldanlage ist vielen Sparern Diversifikation wichtig. Im Hinblick auf Risikostreuung sind Fonds von Bedeutung, denn wer Geld in Fonds anlegt, streut sein Vermögen.

Bei den Fonds zur Geldanlage gibt es geschlossene und offene Fonds, wobei die Anteile der geschlossenen Fonds unter bestimmten Voraussetzungen nicht immer und jederzeit gekauft und verkauft werden können. Bei offenen Fonds ist der Kauf und Verkauf der Fondsanteile flexibler geregelt.

Je nachdem, welcher Anlageart sich der Fonds widmet, wird das Geld der Sparer auf beispielsweise Aktien, Immobilien oder Wertpapiere gesetzt. Natürlich gibt es nicht nur Fonds, die sich auf bestimmte Anlagearten spezialisiert haben. Es sind auch Mischfonds vorhanden, die das Geld ihrer Anleger auf vielversprechende Aktien und gleichzeitig Immobilien oder Rohstoffe streuen. Daneben gibt es auch Fonds, die sich auf bestimmte Länder oder auch Branchen spezialisiert haben. Bei der Investition in Fonds ist außerdem zu beachten, daß Ausgabeaufschläge in unterschiedlicher Höhe und Depotkosten bei den Banken erhoben werden. Für welche Anlageform innerhalb der Fonds sich der Sparer letztendlich endscheidet, hängt vor allem von persönlichen Präferenzen oder dem Anlagehorizont und natürlich der Risikobereitschaft ab.

Um Kursschwankungen auszugleichen und eine möglichst ausgeglichene Vermögensentwicklung zu erreichen, greifen manche Sparer auf einen Fondssparplan zurück. Dabei wir Monat für Monat ein gleich hoher Betrag bei einer Fondsgesellschaft eingezahlt. Das hat den Vorteil, daß Kursschwankungen ausgeglichen werden. Wenn der Kurs niedrig ist, werden mehrere Anteile gekauft. Für den Käufer ist dieses Szenario günstig. In Monaten mit hohen Kursen werden entsprechend weniger Anteile des Fonds gekauft, was für den Käufer ungünstiger ist. Durch die kontinuierliche Zahlung eines gleichbleibenden Betrages in den Fonds wird die Schwankung der Kurse abgefedert.

Eine weitere Besonderheit unter den Fonds stellen die Hedgefonds dar. Auch Garantiefonds sind aus Anlegersicht interessant, denn bei den Garantiefonds wird ein vorher benanntes Mindestergebnis garantiert.

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Muenzen als Wertanlage


Um das Vermögen zu erhalten oder Kapital aufzubauen, sind unter anderem Sachwerte gefragt. Münzen können dabei als Wertanlage dienen.

Natürlich wird bei der Geldanlage niemand nur auf ein einziges Pferd setzen und sich ausschließlich mit Münzen als Wertanlage zufrieden geben. Aber als Baustein in einem Portfolio mit weiteren Finanzprodukten haben Münzen durchaus einen Platz verdient. Natürlich gibt es dabei einiges zu beachten, damit der Münzkauf auch dem Anlageziel entspricht. Bei Sparern sind als Anlagemünzen besonders Münzen aus Gold und aus Silber beliebt. Dabei kann es sich um alte Münzen aus dem Kaiserreich Wilhelms des Zweiten handeln oder auch um noch relativ neue Münzen. Auch historische Münzen aus dem alten Rom oder Griechenland sprechen einige Sammler an. Wertvolle Münzen aus Gold und Silber gibt es aus aller Welt – der Sparer und Sammler hat deshalb die Qual der Wahl. Sinnvoll kann es unter dem Gesichtspunkt der Diversivikation sein, verschiedenste Münzen zur Wertanlage zu kaufen um ein möglichst breit aufgestelltes Portfolio aufzubauen.

Damit Münzen einen guten Wiederverkaufswert – auch noch nach Jahren der Anschaffung – erzielen, sollten diese frei von Kratzern oder sonstigen Beschädigungen sein. Deshalb sollten Münzen als Wertanlage an einem dafür geeigneten Ort aufbewahrt werden. Nicht in Frage kommt die lose Aufbewahrung in einer Schachtel, wo die Münzen durcheinanderfallen oder ständig mit den bloßen Fingern herausgenommen werden können. Wertvolle Münzen sollten beispielsweise in Münzkassetten aufbewahrt werden oder in hochwertigen Münzalben, damit sie durch Beschädigung nicht an Wert verlieren.

Ebenso ist eine sachgerechte Reinigung der Münzen wichtig. Durch falsche mechanische Reinigung – zum Beispiel durch die Bearbeitung mit einer Bürste – können sich Kratzer auf der Münze bilden und den Wert ganz erheblich mindern. Deshalb gibt es für Münzen als Wertanlage spezielle Ultraschallgeräte, die das kostbare Geldstück von Schmutz und Patina befreien. Ebenso gibt es spezielle Tauchbäder, die besonders bei schwarz gewordenen Silbermünzen gerne in Anspruch genommen werden.

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Mehrfamilienhaus als Geldanlage


Manche Menschen wollen ihr Geld und die Ersparnisse nicht mehr einer Bank anvertrauen und sehen sich nach Alternativen um. Dabei rückt das Mehrfamilienhaus als Geldanlage in den Blickpunkt.

Ein Mehrfamilienhaus als Geldanlage hat den Vorteil, daß es sich bei Immobilien um Sachwerte handelt. Wer die Nachteile von Inflation und Bankenpleiten im Hinterkopf hat, wird sich sicher schon Gedanken über die Investition in Sachwerte gemacht haben. Dabei steht in vielen Fällen das Eigenheim – egal ob Einfamilienhaus, Reihenhaus oder Eigentumswohnung – im Vordergrund. Das Eigenheim hat den Vorteil, daß im Alter in der Regel die Immobilie abbezahlt ist und ein bezahlbares Wohnen gewährleistet wird. Ein Mehrfamilienhaus als Geldanlage kann neben der Rente zusätzliche Einkünfte sichern.

Als Geldanlage ist ein Mehrfamilienhaus deshalb geeignet, weil durch die verschiedenen Mietparteien das Verlustrisiko minimiert wird. Denn es ist unwahrscheinlich, daß in einem Mietshaus mit beispielsweise zehn Mietparteien alle Mieter in einem Monat die Miete nicht bezahlen. Wer als Kapitalanlage eine einzelne Wohnung oder ein einzelnes Haus an nur eine Mietpartei vermietet, hat bei einem Zahlungsausfall dieser einen Mietpartei einen einhundertprozentigen Verlust zu beklagen. Bei einem Mehrfamilienhaus als Geldanlage ist dieses Verlustrisiko besser gestreut. Um möglichst lange Freude an dem Anlageobjekt zu haben, sollte der Investor sich nur für ein Mehrfamilienhaus in einer guten Wohnlage entscheiden. Denn die Lage der Immobilie und die Entscheidung, ob es einen Keller gibt oder nicht, gehören zu den zwei Faktoren, die man nachträglich nicht mehr beeinflussen kann.

Natürlich birgt das Mehrfamilienhaus als Geldanlage auch mögliche Gefahren und Nachteile. Mehrfamilienhäuser sind nicht billig, und so nehmen die Investoren einen nicht unerheblichen Geldbetrag als Kredit auf, um den Immobilienkauf zu finanzieren. Das erforderliche Eigenkapital ist längerfristig gebunden und kann nicht einfach aus dem Projekt abgezogen werden, wenn sich anderswo gute Renditechancen auftun. Vergessen sollte man auch nicht den Verwaltungsaufwand und die erforderlichen Rücklagen, die für Notfälle und Reparaturen benötigt werden.

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Private Equity


Unter Private Equity wird aus Sicht der Unternehmen außerbörsliches Beteiligungskapital verstanden. Aus Anlegersicht stellt Private Equity eine interessante Alternative der Kapitalanlage dar.

An den geregelten Finanzmärkten wird Private Equity nicht gehandelt. Dem steht das an den Börsen gehandelte Kapital entgegen, das private und institutionelle Anleger in Form von Aktien erwerben können. Bei den institutionellen Anlegern handelt es sich in erster Linie um Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die nach lukrativen Anlagemöglichkeiten Ausschau halten. Aber auch wenn Private Equity nicht an der Börse vertreten ist, sollte diese in vielen Fällen lukrative Möglichkeit der Geldanlage nicht unterschätzt werden.

In Form einer direkten Beteiligung können reiche private Anleger oder Kapitalbeteiligungsgesellschaften eine direkte Beteiligung im Bereich Private Equity eingehen. Die Beteiligung in Form von Private Equity wird als Eigenkapital gewertet. Deshalb nehmen die Kapitalgeber unmittelbar an den entstandenen Gewinnen – aber auch an den Verlusten – der Firmen teil, denen das außerbörsliche Beteiligungskapital zur Verfügung gestellt wurde. Dies kann äußerst lukrativ sein, wenn die Firmen, denen das Kapital zur Verfügung gestellt wurde, mit Bedacht ausgesucht wurden. Wichtig ist dabei, dass das zur Verfügung stehende Kapital gestreut wird. Denn Private Equity soll Gewinne einfahren und nicht im Desaster enden, wenn einmal auf das “falsche Pferd” gesetzt wurde. Risikostreung ist aus diesem Grunde wichtig für Kapitalanleger.

Wem eine direkte Beteiligung im Bereich Private Equity zu riskant ist oder wenn die erforderlichen Einstiegssummen nicht erbracht werden können, dann bieten sich sogenannte Dachfonds an. Dadurch wird eine breitere Verteilung der Chancen und Risiken gesorgt. Fondsmanager sind hierbei für die Verwaltung zuständig, dem Kapitalanleger im Bereich Private Equity werden dadurch Anlageentscheidungen und administrative Tätigkeiten abgenommen.

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Geld umweltvertraeglich anlegen


Eine renditestarke und trotzdem umweltverträgliche Geldanlage ist nach wie vor sehr gefragt. Dabei gibt es verschiedene Optionen für den ökologisch interessierten Anleger. Wer Geld umweltverträglich anlegen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage, die ethisch vertretbar sind.

Doch was versteht man unter umweltverträglichen Anlagen und ökologischen Energien? Hierbei steht die Nachhaltigkeit von Energiequellen im Vordergrund. Auch wenn Energie aus diesen Quellen beständig entnommen wird, dann nehmen diese Energiequellen, wie Sonne oder Wind, nicht ab. Diese sogenannten regenerativen Energien in Verbindung mit einer Geldanlage bieten die Möglichkeit, um Geld umweltverträglich anzulegen.

Der DAX Global Alternative Energy Index zeigt eine Entwicklung auf, die durch fünfzehn große Firmen, die den alternativen Energien zugeordnet werden, aufgezeigt wird. Das Rauf und Runter dieses Indexes stellt in etwa dar, wie es um die Branche bestellt ist. Dem Investor kann in Bezug auf die Geldanlage eine Entscheidungshilfe geboten werden.

Aber genauso wie der DAX nicht allein darüber entscheidet, ob der Anleger Aktien kauft, entscheidet dieser ökologische Index nicht allein darüber, ob die Geldanlage im Bereich der erneuerbaren Energien floriert und gute Renditen abwirft. Vielmehr müssen die jeweils einzelnen Firmen aus den Bereichen der Geothermie, Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft oder in Verbindung mit Bioenergie betrachtet werden. Hier können sich rentable, genauso wie ethisch vertretbare, Anlagemöglichkeiten ergeben.

Durch eine Beteiligung an offenen oder geschlossenen Fonds im Bereich der erneuerbaren Energien ist eine etwas breiter gesteute Geldanlage im Bereich der erneuerbaren Energien möglich. Erfahrene Anleger können auch direkt in Aktien oder Zertifikate investieren. Als Einstieg eignen sich besonders Genussscheine oder beispielsweise Anleihen, bei denen der Anleger auch mit relativ geringen Beträgen an der Wachstumsbranche der erneuerbaren Energien partizipieren kann.

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Handelsstrategien


Wer sich mit Finanzen beschäftigt, denkt in der Regel über Handelsstrategien nach, die den Handel an den verschiedenen Märkten erleichtern.

Neben den verschiedenen denkbaren Handelsstrategien ist natürlich auch eine fundamentale Analyse hilfreich. Die fundamentale Analyse stützt sich nicht auf technische Daten, die sich aus einem Kursmuster ergeben. Vielmehr werden hier die Entwicklung von beispielsweise Aktien untersucht und unter anderem Pressemitteilungen, branchenabhängige Entwicklungen, Firmenpolitik, oder politisch relevante Entscheidungen berücksichtigt.

Wer sich mit Handelsstrategien beschäftigt, sollte auch immer diese fundamental wichtigen Entwicklungen im Auge behalten. Dabei geben Verfechter, die die technische Analyse präferieren, zu bedenken, dass die fundamentalen Entwicklungen bereits in die technischen Indikatoren eingeflossen sind. Wer sich für Handelsstrategien auf Basis von technischen Indikatoren verlässt, sollte trotzdem die wichtigen wirtschaftlichen Nachrichten im Auge behalten, die den Titel der Wahl beeinflussen.

Damit Handelsstrategien sinnvoll eingesetzt werden, sollte man sie vorher in einem Backtest eingehend betrachten. Hierbei können Strategien aussortiert werden, die von Anfang an keinen Gewinn erwirtschaften würden. Aber diese sogenannten Backtests sind nicht alles. Handelsstrategien, die nur mit einem Backtest auf ihre Profitabilität hin geprüft und optimiert werden, sind oftmals gefährlich. Hier kann es vorkommen, dass Handelsstrategien überoptimiert werden. Diese Strategien des Handels hätten dann in der Vergangenheit perfekt funktioniert, sind aber für die Gegenwart und die zukünftige Situation an den Märkten nicht tauglich. Um auszutesten, ob die Handelsstrategie auch den aktuellen Anforderungen standhält, kann man sogenannte Forwardtests auf dem Demokonto durchführen. Dies hat den Vorteil, dass die Handelsstrategien echten Marktsituationen ausgesetzt werden, ohne dass Echtgeld riskiert wird. Eine weitere Möglichkeit zur Testung der Handelsstrategie ist die Austestung anhand von Simulationen, wo Marktsituationen inszeniert werden.

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Aktien


Im Rahmen der Kapitalanlage gelten Aktien als Finanzmarkttitel, die für eine Investition lohnenswert sein können. In vielen Depots von privaten und gewerblichen Marktteilnehmern sind Aktien zu finden – sei es als vornehmliche Form der Kapitalanlage, oder nur als Beimischung zum Depot.

Um besser zu verstehen, warum man als Kapitalanleger mit Aktien Geld verdienen kann, sollte man sich genauer anschauen, was sich hinter dem Begriff der Aktie eigentlich verbirgt. Die Aktie stellt einen bestimmten Anteil des Grundkapitals einer deutschen Aktiengesellschaft dar. In diesem Sinne kann man die Aktie auch als eine Art Wertpapier begreifen. Denn der Inhaber von Aktien kommt in den Genuss bestimmter Rechte, die ihm finanzielle Vorteile eröffnen können. Kapitalgesellschaften, die nach den deutschen Gesetzen ihr Kapital in Aktien aufstückeln können, werden landläufig als AG, oder genauer – als Aktiengesellschaft – bezeichnet. Die Aktien vieler größerer Firmen werden oftmals an Wertpapierbörsen gehandelt. Der Aktionär hat damit die Möglichkeit, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen.

Viele Anleger sehen für sich einen Vorteil darin, wenn sie die Aktien über die Börse erwerben oder auch wieder verkaufen können. Wenn Aktien an der Börse gehandelt werden, ist die Chance größer, dass Aktionäre einen Käufer für die von ihnen zu verkaufenden Aktien finden. Es gibt jedoch auch Aktien, die außerhalb der Börse gehandelt werden. Jeder Anleger muss für sich selbst entscheiden, welche Aktie ihren Platz im Depot des Marktteilnehmers finden soll.

Grundsätzlich zählt man die Aktie zu einer Anlageform, die eine mittelfristige bis lange Haltedauer im Depot des Anlegers beinhaltet. Das liegt auch daran, dass die Aktiengesellschaften in den Jahren ihres Bestehens unterschiedlich hohe Dividenden an die Aktieninhaber ausschütten. Hier kann es sich grundsätzlich für den Aktionär lohnen, wenn man Aktien ertragsstarker Firmen langfristig im Depot hält, um optimal am Firmenwachstum einer Aktiengesellschaft zu partizipieren.

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Diversifikation


Viele Geldanleger sind auf der Suche nach einem schnellen Erfolg. Dabei wird das Risiko eines Verlustes schnell übersehen. Um das Risiko eines totalen Verlustes zu mindern, ist Diversifikation erforderlich, wenn es um die Anlageentscheidung geht.

Es gibt Anleger, die sich für ganz bestimmte Formen der Geldanlage begeistern können. So weit – so gut. In diesem Falle sollten sich die Geldanleger jedoch im Klaren sein, dass ihre Anlagentscheidung nicht nur zu einem Erfolg, sondern auch zu einen ziemlich fatalen Verlust führen können. Um einem fatalen Verlust bei der Geldanlage zu vermeiden, ist ein gewisses Maß der Diversifikation angebracht. Nach und nach scheint sich diese Denkweise auch bei den privaten Anlegern herumgesprochen zu haben. Gewerbliche Anleger beherzigen diese Gebote der Diversifikation ohnehin, denn ihnen sind die Prinzipien, nach denen der Finanzmarkt funktioniert, hinreichend bekannt.

Die Diversifikation ist wichtig, um auch in unruhigen Zeiten am Finanzmarkt bestehen zu können. Immer wird es Formen der Anlage geben, die starken Schwankungen unterliegen. Im Gegenstz dazu gibt es Formen der Finanzanlage, die auch den Schwankungen des Marktes trotzen können. Dem Finanzmarktexperten sind diese Vorkommnisse wohl bekannt. Durch eine vernünftige Form der Diversifikation kann man die Risiken der Schwankungen am Finanzmarkt im Zaum halten.

Damit die Kenntnisse der Besonderheiten am Finanzmarkt Rechnung getragen wird, ist eine nachhaltige Förderung des Nachwuchses erforderlich. Die Diversifikation ist ein wichtiges Thema, das auch für die nächste Generation noch von Interesse ist. Denn nur so ist gewährleistet, dass die Nachwuchskräfte sich im Dschungel der Vorschriften und Besonderheiten der Finanzen zurechtfinden. Die verschiedenen Paragraphen und Gesetze im Bereich der Finanzen werden sicher nicht weniger werden – trotzdem lohnt es sich, dass man sich mit ihnen auseinandersetzt und nicht klein beigibt.

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Forex – Devisenhandel


Der Devisenhandel, auch unter dem Synonym Forex bekannt, gehört zu den weltweit liquidesten Märkten. Bedingt durch die Online-Verfügbarkeit, können viele Menschen am Handel mit Devisen partizipieren.

Was früher professionellen Devisen Händlern vorbehalten war, ist nun auch für private Anleger möglich: Mittels Online-Handel sind Trader in aller Welt sekundengenau informiert über Schwankungen am Forex Markt und können an diesen Bewegungen verdienen oder auch Geld verlieren. Besonders Anfänger unterschätzen den Devisenhandel und die Hebelwirkung am Forex Markt oft. Sie platzieren Order für den Kauf oder Verkauf von Devisen und lassen sich berauschen vom mutmaßlich leicht zu verdienenden Geld. Dabei ist es wichtig, dass Anfänger am Forex Markt zunächst mit einem Demo-Konto starten, wenn sie sich für den Handel mit Devisen interessieren. Die häufigsten gehandelten Devisenpaare am Forex sind die 4 Devisen-Crossrates Euro – US Dollar, US Dollar- Japanischer Yen, Britisches Pfund – US Dollar und US Dollar – Schweizer Franken. Jedes Paar der Devisen weist Besonderheiten auf, die selbst dem Anfänger auf dem Demokonto meist nicht verborgen bleiben. So fällt bei der Beschäftigung mit dem Forex auf, dass das Devisenpaar GBP / USD besonderen Schwankungen unterliegt. Ebenso ist bekannt, dass oftmals das Devisenpaar USD / CHF Bewegungen am Forex von EURO / USD in zeitlicher Verzögerung spiegelverkehrt nachvollzieht.

Aber solche Beobachtungen allein ziehen noch nicht notgedrungen Gewinne im Devisenhandel nach sich. Vielmehr ist jahrelange Erfahrung und Marktkenntnis erforderlich, um im Devisenhandel am Forex Markt mitschwimmen zu können. Indikatoren und genaue Beobachtung der Lage am Markt für Devisen sind unabdingbare Voraussetzungen, um am Forex Markt erfolgreich handeln zu können. Welche Devisen gehandelt werden, und auf welche Indikatoren am Forex besonders geachtet wird, hängt vom Trader und dem Tradingstil ab. Wichtig gerade für Anfänger ist, dass sich bestimmte Situationen (schneller Markt) auch mit einem Demokonto nicht simulieren lassen. Deshalb sollten sie sich bei Anfangserfolgen mit dem Demokonto nicht zu vorschnellem Handeln am Devisenmarkt verleiten lassen.

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Emerging Markets – Geld in den BRIC-Staaten anlegen


Unter Emerging Markets versteht man aufstrebende Schwellenländer mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von fünf bis zehn Prozent. Zu den BRIC-Staaten gehören die Länder Brasilien, Russland, Indien und China.

Der Name BRIC-Staaten leitet sich aus den Anfangsbuchstaben der vier Länder ab. Insgesamt bewohnen fast drei Milliarden Menschen die BRIC-Staaten. Das Wirtschaftswachstum in diesen Emerging Markets ist auf verschiedene Quellen zurückzuführen. Brasilien besitzt viele Bodenschätze wie Öl, Gas sowie Metallvorkommen. Russland ist ebenfals reich an Erdöl und Gas. Indien ist Intellektuellenhochburg. Die dortigen Hochschulabsolventen besitzen gute Englischkenntnisse. Sie können sich durch die Internetanbindung, beispielsweise im Bereich der Softwareprogrammierung, gut am Markt behaupten. China profitiert vom anwachsenden Konsum im eigenen Land, der für Wirtschaftswachstum sorgt. Eine auf den Kopf gestellte Alterspyramide, wie in Europa, gibt es in den BRIC-Staaten nicht.

Doch die Anlagemöglichkeiten in den BRIC-Staaten, sowie den restlichen Emerging Markets sind nicht ohne Risiko. Eine politisch instabile Situation und abweichende Bilanzierungsvorschriften können Risikopunkte darstellen. Kurse unterliegen in den Emerging Markets oftmals höheren Schwankungen. Wie sich die Aktien in den Schwellenländern entwickeln, können interessierte Anleger am Emerging Market Index MSCI ablesen.

Um das Anlagerisiko in etwa einschätzen zu können, orientieren sich Kapitalanleger an Ratings (Bonitätseinschätzungen), die von Ratingagenturen erstellt werden. In der Regel wird den Staatsanleihen der BRIC-Staaten dabei eine bessere Bonität bescheinigt, als den dort ansässigen Banken und Firmen. Es bleibt aber noch das Währungsrisiko. Mit Hilfe von Anleihen, die auf den Euro lauten, kann man zumindest dieses Risiko einschränken. Zur Risikostreuung sind BRIC-Fonds eine Möglichkeit, weil sie auf den breiten Markt setzen. Anleger mit höherer Risikobereitschaft, die in den Emerging Markets Geld anlegen möchte, entscheiden sich für BRIC-Aktien oder BRIC-Zertifikate. Der Geldanlage in den Emerging Markets sollte immer eine fachkundige Beratung vorausgehen.

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