Reiserücktrittsversicherung


Die Reiserücktrittsversicherung kann Urlaubern Kosten ersparen, wenn der Reiseantritt durch bestimmte, unvorhergesehene Ereignisse nicht stattfinden kann.

Doch nicht jeder unabsehbare Rücktritt von einer geplanten und bereits bezahlten Reise wird von der Reiserücktrittsversicherung finanziell abgesichert. Plötzlich auftretende Flugangst, Panne mit Auto Motorschaden verkaufen oder eine Erkältung sind in der Regel keine Gründe, die von Versicherungen akzeptiert werden. Auch plötzliche Unsicherheit, ob man als Reisender mit einer fremden Sprache oder Kultur zurechtkommt, ist kein Anlass für die Versicherungsgesellschaft, um einen plötzlichen Rücktritt von einer Reise zu akzeptieren. Reiselustige Urlaubsgäste sollten sich also bereits im Vorwege überlegen, wie mutig oder abenteuerlustig sie sind, wenn sie die schönsten Wochen des Jahres planen. Wer im Urlaub etwas Neues erleben möchte, das sich grundlegend von den Alltagserfahrungen unterscheidet, sollte sich trotzdem fragen, welche Erlebnisse im Urlaub wünschenswert und erholsam sind. Wenn noch lange Zeit bis zum Reiseantritt vorhanden ist, mag eine Safari abenteuerlich erscheinen. Unmittelbar vor dem Abflug mögen dann so manchen Reisenden Zweifel überkommen, ob die Reiseplanung richtig war. Um unnötige Stornokosten oder Aufschläge für Umbuchungen zu verhindern, ist eine sorgfältige vorherige Planung hilfreich.

Anders hingegen sieht es aus, wenn eine schwere Krankheit den Antritt der Reise unmöglich macht. Ein dringend notwendiger Aufenthalt im Krankenhaus, den eine akute Entzündung des Blinddarms erforderlich macht, wird sicher von jeder Versicherung als Grund akzeptiert werden. Ebenso ist eine erst kürzlich festgestellte Schwangerschaft oder der Tod eines nahen Angehörigen ein Grund, der die Stornierung der Reise für die zahlende Versicherungsgesellschaft plausibel macht.

Besonders sinnvoll ist die Reiserücktrittsversicherung für teure Reisen, bei denen die Kosten einer Stornierung nur schwer zu verkraften sind. Ebenso können Familien mit Kindern vom Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung profitieren.

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Edelsteine als Wertanlage


In unsicheren wirtschaftlichen Zeiten denken Menschen über alternative Formen der Wertanlage nach. Edelsteine als Wertanlage können dabei eine Ergänzung zu den herkömmlichen Vermögensanlagen sein.

Zu den eher üblichen Formen der Kapitalanlage gehören unter anderem Aktien und Anleihen. Selbstverständlich werden darüber hinaus von vielen Menschen auch Lebensversicherungen abgeschlossen. Ebenso spielt die Betriebliche Altersvorsorge oder die Riester Rente eine Rolle, wenn Geld für die Zukunft – insbesondere für das Leben im Alter – zurückgelegt werden soll. Selbständige greifen vielleicht eher auf Sparmodelle zurück, die sich auf die sogenannte Rürup Rente beziehen. Ebenso spielt selbst genutztes Wohneigentum eine Rolle. Auch vermietete Wohnungen und Häuser sind in Form von Sachwerten relevant, da mit einer hoffentlich kontinuierlichen Rendite – bedingt durch Mieteinnahmen – gerechnet werden kann.

Edelsteine als Wertanlage spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle als mögliche Beimischung des Depots. Denn auch Edelsteine sind real vorhandene Sachwerte. Der Anleger kann seine Edelsteine sehen und in die Hand nehmen. Die kostbaren Steine können leichter als schwere Materialien transportiert werden. Beispielsweise passen kostbare Diamanten mit hoher Reinheit und einem perfekten Schliff in einen kleinen Beutel, der ohne große Mühe transportiert werden kann. Dies ist bei so unbeweglichen Sachwerten wie Häusern nicht der Fall. Auch Gold im selben Wert wie Diamanten ist nur schwer zu transortieren.

Doch nicht jeder Geldanleger wird ausschließlich in Edelsteine investieren. Denn Edelsteine als Wertanlage haben auch den Nachteil, daß bei dem Erwerb der wertvollen Steine Umsatzsteuer anfallen kann. Wenn ein Privatbesitzer dann seinen Edelstein weiterverkaufen möchte, ist der Umsatzsteuerausweis in vielen Fällen nicht mehr möglich, so daß schnell eine Vermögenseinbuße eintrifft, die nicht beabsichtigt war. Ein kurzfristiger Verkauf von Edelsteinen zu Spekulationszwecken durch private Verkäufer ist aus diesem Grunde eher selten gegeben. Vielmehr werden Edelsteine für langfristige Wertanlagen genutzt.

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Gold


Reines Gold ist das wertvollste aller Edelmetalle überhaupt. Seit Urzeiten ist Gold deshalb begehrt und wird von vielen Menschen auch in Krisenzeiten als wertbeständige Anlageform geschätzt.

Dabei hat das Gold, wie übrigens die meisten Edelmetalle, einen weiten Weg zurückgelegt, bevor es zu den Anlegern gelangt. Bevor aus dem wertvollen Rohstoff Ketten, Ringe oder Broschen geschmiedet werden können, sind weitere Arbeitsgänge erforderlich. Beispielsweise wird das Metall nicht in einhundert Prozent reiner Form verarbeitet. Vielmehr ist es notwendig, eine Legierung zu bilden. Diese stellt sicher, dass das Gold geformt werden kann und nicht zu weich ist.

Gold wird über Tage und unter Tage im Bergbau gewonnen. Ein wichtiges Abbaugebiet ist das Land Südafrika. Außerdem gibt es verschiedene Flüsse, in denen auch heute noch Gold gewaschen werden kann. Wie keine anderen Edelmetalle sonst, regt Gold die Phantasie der Menschen an. Auch in Grabkammern der Pharaonen oder in Funden aus Rom und bei den alten Griechen wußte man wertvolle Edelmetalle wie das Gold zu verwenden. Dies wird auch zu Zeiten des Goldrausches deutlich, als Menschen aus allen Teilen der Welt aufbrachen, um in Nordamerika Gold zu suchen. Die Bedingungen, unter denen nach dem Edelmetall geschürft wurde, waren zu Zeiten des Goldrausches alles andere als kompfortabel. Die Goldsucher nahmen lange Wege auf sich und waren harten Umweltbedingungen ausgesetzt. Trotzdem konnte sie nichts davon abhalten, nach dem wertvollen Metall zu suchen. Meldungen über Funde von Nuggets, das sind größere Klumpen aus Gold, zogen immer mehr Schürfer in den Norden Amerikas. Doch nicht alle dieser Schatzsucher wurden reich bei der Suche nach Gold am Sacramento River, dem Klondike nahe Dawson City oder am Yukon hoch im Norden. Am sichersten war das Geschäft mit Edelmetallen damals für Händler, die Ausrüstung und Verpflegung für die Goldsucher bereit gestellt haben.

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Baufinanzierung


Wer bauen möchte, steht vor vielen organisatorischen und finanziellen Entscheidungen. Ob das Bauvorhaben durchführbar ist, hängt in erster Linie von einer soliden Baufinanzierung ab.

Die wenigsten Menschen haben ausreichend Eigenkapital, um das Haus alleine mit erspartem Geld zu finanzieren. Deshalb wird es notwendig, ein Darlehen aufzunehmen. In der Regel verlangen die Banken einen Eigenkapitalanteil von zwanzig bis vierzig Prozent, damit die Baufinanzierung genehmigt wird. Nur bei besonders guter Bonität des Bauherren ist eine bis zu einhundertprozentige Fremdfinanzierung des Hause möglich. Das Darlehen zur Hausfinanzierung kann von einer Bank oder Versicherung kommen.

Viele Menschen fangen bereits in jungen Jahren an, für das eigene Haus zu sparen. Dies geschieht in vielen Fällen mit Hilfe der Bausparkasse. Wenn eine bestimmte Bewertungszahl erreicht ist und ein vordefinierter Betrag in den Bausparvertrag eingezahlt wurde, wird der Bausparvertrag zuteilungsreif. Hierdurch steht ein weiterer Baustein für die Baufinanzierung zur Verfügung.

Beim Darlehen stellt sich desweiteren die Frage, ob es in Euro oder einer Fremdwährung aufgenommen werden soll. Fremdwährungsdarlehen bieten den Vorteil, dass sie eine niedrigere Zinsbelastung mit sich bringen, jedenfalls war dies bei Darlehen in Japanischen Yen und Schweizer Franken in der Vergangenheit der Fall. Dem Zinsvorteil steht das Wechselkursrisiko gegenüber. Deshalb ist diese Form der Baufinanzierung nur für Bauherren mit entsprechenden Vorkenntnissen und Risikobereitschaft geeignet.

Der Bauherr kann in vielen Fällen staatliche Förderung bei der Baufinanzierung in Anspruch nehmen. Stichwortartig seien hier Wohnriester, zinsvergünstigte Kredite halbstaatlicher Banken für Familien mit Kindern genannt, genauso wie die Bauförderung der Vermögenswirksamen Leistungen. Ebenso werden besonders umweltschonende Bauweisen oder bestimmte Renovierungsarbeiten am Haus staatlich gefördert.

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Versicherungsschutz für Immobilienbesitzer


Ein solider Versicherungsschutz ist für Immobilienbesitzer wichtig, zumal die wenigsten Wohnungskäufer und Häuslebauer ihre Immobilie bar bezahlen können oder wollen.

Um das Eigenheim bestmöglich abzusichern, machen sich die angehenden Eigenheimbesitzer meistens schon im Vorwege Gedanken, wie sie ihre Immobilie angemessen versichern möchten. Bei einem nicht nur mit Eigenkapital finanzierten Haus oder einer von der Bank finanzierten Wohnung wird auch der Fremdkapitalgeber darauf achten, dass ausreichender Versicherungsschutz besteht.

Um wirtschaftliche Nachteile aus elementaren Schäden wie Brandschäden, Leitungswasser und Sturm abzuwenden, bietet sich die Wohngebäudeversicherung an. Die zu zahlenden Beiträge für die Wohngebäudeversicherung ergeben sich unter anderem aus dem errechneten Gebäudewert. Hier wird der sogenannte gleitende Neuwertfaktor genutzt, um den für die Wohngebäudeversicherung maßgeblichen Wert der Immobilie zu ermitteln. Dabei kann es jedoch zu erheblichen Abweichungen kommen zwischen dem so ermittelten Wert und dem Kaufpreis oder einem möglichen Verkaufspreis.

Doch mit dem Abschluss der Wohngebäudeversicherung ist es nicht getan, denn das wohnliche Innenleben der Immobilie ist in dieser Versicherung noch nicht mitversichert. Wenn das Wohnhaus oder die Wohnung fertig eingerichtet sind, befinden sich darin normalerweise Gegenstände, deren Wert sich zu einer größeren Summe aufaddiert. Dies sind Einrichtungsgegenstände, wie Möbel oder Teppiche, Gebrauchsgegenstände, wie Haushaltsgeräte und Verbrauchsgegenstände, zu denen man auch Vorräte rechnet. Da bei einem Schaden auch diese Gegenstände ersetzt werden müssen, sollte beim Abschluss einer Hausratversicherung nicht am falschen Ende gespart werden. Die Hausratversicherung zahlt nicht nur bei einem Schaden, der auf eine Naturgewalt zurückzuführen ist, sondern auch bei Vandalismus nach einem Einbruch. Vertragsgemäß kann der Umfang einer Hausratversicherung erweitert werden, was zum Beispiel für Aquarienbesitzer oder für Menschen mit teurem Schmuck und Pelzen, sinnvoll sein kann.

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Indikatoren als Entscheidungshilfe


Bei der Geldanlage können Indikatoren als Entscheidungshilfe dienen. Im Rahmen der Technischen Analyse werden Indikatoren herangezogen, um Aussagen zum Zustand und zu den Tendenzen eines Marktes zu machen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt nicht den einen Indikator, der das Marktgeschehen an einem Markt allumfassend erklärt oder prognostiziert. Es ist meines Wissens nicht möglich, langfristige Anlageentscheidungen allein mit Hilfe eines einzigen Indikators zu treffen, wenn nicht darüber hinaus entsprechendes Hintergrundwissen zur jeweiligen Anlagesituation vorhanden ist. Indikatoren dienen lediglich als Entscheidungshilfe und zeigen Tendenzen auf. Vielmehr kommt es bei der Bewertung eines Marktzustandes und bei längerfristigen Prognosen an den Märkten meistens auch auf das Zusammenspiel mehrerer Indikatoren an.

Dabei herrschen allerdings unterschiedliche Meinungen vor, was die Aussagekraft von Indikatoren betrifft. Es gibt Anhänger der Technischen Analyse, die sich fast ausschließlich auf Indikatoren verlassen, wenn sie Entscheidungen zur Geldanlage treffen. Sie meinen, dass sich sämtliche relevanten Daten für die Anlageentscheidung in den Werten der Indikatoren ablesen lassen. Andererseits existieren Kapitalanleger, die mehr auf fundamentale Analysen setzen. Anhänger dieser Fundamentalanalysen sind in vielen Fällen an einer langfristigen Kapitalanlage interessiert, während Verfechter der Technischen Analyse oft kurzfristige Entscheidungen treffen, die sie mit Hilfe von Kennzahlen fällen. Zudem ist zu beachten, dass die charttechnischen Signale nur mit einer gewissen Verzögerung eintreten. Ein Aufwärtstrend oder ein Abwärtstrend kann schon in vollem Gange sein, wenn das Signal des Indikators dies anzeigt.

Um Emotionen wie Panik oder Gier bei Kaufentscheidungen oder Verkaufsentscheidungen auszuschließen, werden automatisierte Handelssysteme entwickelt, die mehrere Indikatoren in Kombination nutzen. Der Einsatz dieser Systeme sollte niemals unbeaufsichtigt erfolgen und vor dem eventuellen Einsatz auf einem Echtgeldkonto mittels Demokonto getestet werden.

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Sachwerte als Geldanlage nutzen


Wenn ein Anleger Sachwerte als Geldanlage nutzen möchte, dann sollten diese Sachwerte sorgfältig ausgewählt werden. Da es viele verschiedene Anlagemöglichkeiten für den sachwertorientierten Sparer gibt, fällt die Entscheidung oft schwer.

Unter Sachwerten werden greifbare Dinge verstanden. Dies sind zum Beispiel Immobilien, Diamanten oder auch teure Autos. Wenn man einmal vom Wertverlust durch beispielsweise Abnutzung absieht, behalten diese Sachwerte auch im Falle einer Inflation oder sonstigen finanziellen Krise in der Regel ihren Wert – oder sie steigen sogar noch im Wert. Auf jeden Fall haben Sachwerte einen Gebrauchswert: Immobilien werden bewohnt oder es wird darin gearbeitet, Diamanten werden als Schmuck getragen und teure Autos sind Fortbewegungsmittel und Statussymbol zugleich.

Den Unterschied zur Geldanlage in Sachwerten stellt die Anlage in Geldwerten dar. Bei der Geldwertanlage wird in beispielsweise kapitalbildende Versicherungen, Anleihen, Bausparverträge, Tagesgeld oder auch in Sparbücher angelegt. Das so angelegte Geld unterliegt der Inflation. Geldwertanlagen sind weniger greifbar und existieren für den Sparer oftmals nur auf einem Stück Papier, das ihn als Inhaber eines Bausparvertrages ausweist oder ihm den Kauf einer Anleihe bestätigt. Je nach Anlageziel haben natürlich sowohl die Geldwertanlage als auch die Geldanlage in Sachwerten ihre Daseinsberechtigung.

Neben den bekannten Sachwerten, die häufig zur Kapitalanlage herangezogen werden, gibt es auch weniger bekannte Varianten, die nicht allen Anlegern geläufig sind. Hierzu gehören seltene Rohstoffe / Erden, die für die industrielle Produktion benötigt werden oder auch Edelhölzer oder landwirtschaftliche Nutztiere als Anlageobjekte. Trotz aller Begeisterung für Sachwerte ist es wichtig, dass sich der Sparer genau über die Chancen und Risiken der jeweiligen Sachwertanlage informiert. Denn auch bei so greifbaren Anlageformen gilt, dass keine Geldanlage frei von Risiken ist.

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Zahnzusatzversicherung


Vielen Menschen ist inzwischen klar, dass die Krankenversicherung nicht alle Kosten trägt, die durch die Behandlung gesundheitlicher Beeinträchtigungen entstehen können. Ausweg aus diesem Dilemma kann unter anderem die Zahnzusatzversicherung bieten.

Dabei wird die Zahnzusatzversicherung bei einer privaten Krankenkasse abgeschlossen, um Risiken abzusichern, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht berücksichtigt werden. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Zahnzusatzversicherung eine Ergänzung zu einer vorbestehenden Krankenversicherung und kein Ersatz für diese.

Gerade ältere Patienten wissen, dass Zahnersatz teuer werden kann. Trotzdem wollen sie nicht auf hochwertige Brücken oder Kronen mit optisch ansprechender Keramikverblendung verzichten. Implantatversorgung und Inlays schlagen ebenfalls mit erheblichen Kosten zu Buche, es sei denn, es gibt im Hintergrund eine Zahnzusatzversicherung. Auch Patienten, die alternativ zur Amalgamfüllung eine höherwertigere Füllung aus Kunststoff oder Gold wünschen, denken oft über eine Zahnzusatzversicherung nach, damit sich die Kosten für eine gesundheitlich als unbedenklich geltende Füllung in Grenzen halten.

Der an einer Zahnzusatzversicherung interessierte Kunde hat die Wahl zwischen diversen Angeboten für eine entsprechende Versicherung. Die angebotenen Leistungen der Versicherer sollten dabei sorgfältig verglichen werden, denn nur so kann der Interessent das für ihn passende Preis-Leistungs-Verhältnis finden, das zu den eigenen Vorstellungen zur Zahngesundheit passt. Insbesondere festgelegte Höchstbeträge für bestimmte Leistungen weichen in manchen Tarifen stark voneinander ab.

Wenn dann die richtige Versicherung mit dem passenden Angebot fest steht, sollte nicht unnötig gezögert werden. Denn eine Zahnzusatzversicherung zahlt nicht sofort nach Abschluss des Vertrages für teure Zahnbehandlungen des Patienten. Mehrmonatige Wartezeiten sind üblich. Auch sollten Vorerkrankungen nicht verschwiegen werden, für die die Zahnzusatzversicherung dann  normalerweise nicht aufkommt.

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Haftpflichtversicherung für Tierbesitzer


Manche Haustierhalter entscheiden sich für den Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Tierbesitzer, um sich gegen einen finanziellen Schaden, der durch ihr Tier entstehen kann, abzusichern.

Dabei muss nicht für jedes Haustier eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, denn kleinere Tiere wie beispielsweise Katzen, Vögel und Nager, werden normalerweise in der Privathaftpflichtversicherung des Haustierbesitzers mit berücksichtigt. Wenn es sich jedoch um größere Tiere handelt, zum Beispiel um Hunde oder Pferde, ist eine weitere Haftpflichtversicherung für Tierhalter erforderlich, um die möglichen Risiken abzusichern.

Besonders kostspielig kann eine Hundehalterhaftpflichtversicherung werden, wenn der Hundebesitzer einen Kampfhund / von den Behörden als gefährlich eingestuften Hund versichern lassen möchte. Denn nicht alle Versicherungen haben einen einheitlichen Tarif, der für alle Hunderassen gültig ist. In einigen Bundesländern ist es Pflicht für Hundehalter oder die Halter bestimmter Hunde, dass eine Tierhaftpflichtversicherung abgeschlossen wird.

Bei Pferdehaltern gibt es zur Zeit keine gesetzlich verankerte Vorschrift, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Aber auch hier kann eine Versicherung vor finanziellen Folgen eines Schadens schützen, der durch ein Pferd verursacht wurde. Pferde und auch Hunde sind nicht zu einhundert Prozent berechenbar. Auch sehr gutmütige Tiere können in ungewohnten Situationen überfordert sein und dadurch plötzlich zur Gefahr für ihre Umwelt werden. Hier sind verschiedene Szenarien denkbar, die sich viele Tierhalter lieber nicht vor Augen führen. Aber dies ist ein Vermeidungsverhalten, das niemandem dienlich ist.

Pferdehalter beispielsweise, deren Tier auf der Straße scheut und einen Passanten dabei mit den Hufen verletzt, können sich durch den Abschluss einer Tierhaftpflichtversicherung gegen finanzielle Folgen eines Personenschadens absichern. Ebenso sind Sachschäden und Vermögensschäden versicherbar. Der jeweilige Versicherungsumfang sollte auf die persönlichen Gegebenheiten des Tierhalters abgestimmt werden, damit Preis und Leistung bei der Haftpflichtversicherung für Tierbesitzer übereinstimmen.

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Tagesgeldkonto


Das Tagesgeldkonto ist ein Konto, auf dem das Guthaben mit einem taggenauen Zins verzinst wird.

Für Sparer bietet das Tagesgeldkonto einige Vorteile. Typischerweise kann der Geldanleger, der sein Geld kurzfristig anlegen möchte, schnell über das Geld auf dem Tagesgeldkonto verfügen. Da es sich um Tagesgeld handelt, und nicht um langfristig angelegte Beträge, ist eine sofortige Verfügbarkeit des Guthabens beim Tagesgeld üblich. Dadurch ist eine hohe Liquidität sichergestellt, was gerade bei Asynchronität von zufließenden Einnahmen und notwendigen Ausgaben ein Vorteil für den Sparer ist. Per Onlinebanking kann der Sparer in der Regel auf das Tagesgeldkonto zugreifen und bequem Geld auf das Girokonto überweisen oder umbuchen.

Neben dem Liquiditätsvorteil kommen noch die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto als positiver Aspekt hinzu. Die meisten Girokonten bieten keine Guthabenverzinsung an und auch auf dem Sparbuch werden meistens geringere Zinsen gezahlt als auf dem Konto für Tagesgeld. Geldanleger mit dem Wunsch nach Verzinsung bei höchstmöglicher Liquidität entscheiden sich deshalb oft für eine Geldanlage auf dem Tagesgeldkonto.

Auch der Aspekt der Flexibilität sollte beim Tagesgeldkonto beachtet werden. Eine flexible Einzahlung unterschiedlich hoher Beträge ist möglich, ohne dass der Sparer sich an einen bestimmten Betrag oder Rhythmus der Einzahlungen halten muss.

Unter dem Aspekt der Sicherheit betrachtet, handelt es sich beim Tagesgeld um eine sichere Anlageform. Das Geld unterliegt im Inland bei inländischen Banken der gesetzlichen Einlagensicherung und dem Einlagensicherungssystem der Banken.

Bei allen positiven Gesichtspunkten, unter denen das Tagesgeld betrachtet werden kann, sollte jedoch auch der Aspekt der Inflation berücksichtigt werden. Der Zinssatz des Tagesgeldkontos und die Inflationsrate liegen – je nach Wirtschaftssituation – dicht beieinander. Im Extremfall, wenn die Inflationsrate höher als der Guthabenzinssatz ist, kann es zum Wertverlust kommen. Als langfristige Geldanlage mit Blick auf eine hohe Rendite ist das Tagesgeld nicht geeignet – jedoch bei kurzfristigem Sparen eine gute Wahl.

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Ratenkredit


Bei manchen größeren Anschaffungen ist es unmöglich, den Preis sofort aus eigenen Geldmitteln zu begleichen. Hier kann ein Ratenkredit hilfreich sein.

Durch den Ratenkredit können Konsumwünsche zeitnah erfüllt werden. Dies kann durchaus sinnvoll sein bei Sonderangeboten und Schnäppchen. Mit Hilfe des Ratenkredits kann der Kaufpreis sofort beglichen werden und der günstige Schnäppchenpreis wird vom Käufer in Anspruch genommen. Anstatt lange auf eine Anschaffung zu sparen, kann das Kaufobjekt nun bequem in monatlichen Raten abbezahlt werden. Eine Nutzung des Konsumgutes ist zeitnah durch die Inanspruchnahme des Kredites möglich. Die lange und mühsame Ansparphase entfällt dabei.

Was sich auf den ersten Blick so positiv anhört, birgt aber auch Gefahren. Denn manchmal wird ein Ratenkredit eher spontan aufgenommen, ohne dass sich der Kreditnehmer über die Konsequenzen bewusst ist. Wenn das erworbene Konsumgut nicht den Vorstellungen entspricht, kann es in der Regel nicht zum Einkaufspreis weiterverkauft werden. Denn gebrauchte Güter verlieren schnell an Wert, wenn sie benutzt wurden oder wenn vielleicht sogar modernere Nachfolgeprodukte auf den Markt kommen. Besonders im Bereich PC und Elektronik ist dies zu beobachten.

Außerdem sollte der schnell und unkompliziert aufgenommene Ratenkredit nicht dazu verleiten, unkontrolliert den eigenen Konsumwünschen nachzugeben. Vielmehr sollte der mündige Verbraucher zwischen langfristig sinnvollen Anschaffungen und kurzlebigen Konsumwünschen unterscheiden lernen, wenn es um die Aufnahme eines Kredits zur Abbezahlung auf Raten geht. Darüber hinaus ist nicht jeder Ratenkredit auch ein günstiger Kredit. Der Vergleich von Kreditangeboten mehrerer Institute / Banken sollte der Kreditaufnahme unbedingt vorausgehen, damit der Kreditnehmer sich über einen günstigen Zinssatz freuen kann.

Die Kreditaufnahme setzt gewisse Mindestanforderungen hinsichtlich der Bonität des Kreditnehmers voraus. Damit diese Bonität erhalten bleibt, ist es wichtig, dass die Raten pünktlich und vollständig zurückgezahlt werden. Im Zweifelsfall ist es vorteilhafter, einen Kredit mit niedrigerer Kreditsumme oder mit längerer Kreditlaufzeit zu wählen, damit die Kreditraten überschaubar bleiben.

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Haftpflichtversicherung


Es gibt Versicherungen, die wirklich sinnvoll sind und auf die niemand verzichten sollte. Eine dieser Versicherungen ist die private Haftpflichtversicherung.

Doch warum ist die private Haftpflichtversicherung so wichtig für Verbraucher? Die private Haftpflichtversicherung kann Verbraucher vor dem Ruin schützen. Denn wenn ein Verbraucher einen Schaden verursacht, dann muß dieser Verursacher in der Regel auch finanziell für die Folgen aufkommen. Das hört sich zunächst einmal nicht so bedrohlich an. Denn es gibt Schäden, die sich schon mit geringem Aufwand und wenig Kosten begleichen lassen. Doch das ist eher nicht damit gemeint, wenn auf die Schutzfunktion der privaten Haftpflichtversicherung hingewiesen wird. Bei größeren Schäden kann schnell das gesamte private Vermögen des Schädigers betroffen sein. In solchen Fällen ist dann die private Haftpflichtversicherung der Rettungsanker, der den Schädiger vor dem Ruin schützt.

In welchen Fällen springt die private Haftpflichtversicherung ein? Die private Haftpflichtversicherung springt ein, wenn jemand durch beispielsweise Unachtsamkeit ungewollt einen Schaden zulasten eines Dritten verursacht hat. Bei Familien ist es sinnvoll, wenn sich der Vertrag zur privaten Haftpflichtversicherung auf die gesamte Familie erstreckt. Denn gerade Kinder sind oft impulsiv und können die Konsequenzen ihrer Handlungen nicht so objektiv abschätzen wie die meisten Erwachsenen. Nicht selten wird dadurch ein Spiel der Kinder zum Ausgangspunkt für einen Versicherungsfall der privaten Haftpflichtversicherung. Denkbar sind dabei Szenarien, bei denen beim Fußballspiel die Fensterscheibe des Nachbarn zu Bruch geht oder teures Porzellan durch Ungeschicklichkeit zu Boden fällt. Wirklich brenzlig sind größere Schäden, zum Beispiel, wenn ein Kind unbedacht über die Straße rennt und dadurch ein Auffahrunfall mit Personenschaden und teurem Krankenhausaufenthalt verursacht wird. Eine Forderung von Schmerzensgeld ist in solchen Fällen ebenfalls vorstellbar.

Viele Szenarien im Umfeld der privaten Haftpflichtversicherung sind denkbar. Wichtig ist, daß ausreichender Versicherungsschutz besteht und auch die gesamte Familie mit abgesichert ist. Die Deckungssumme ist auf ausreichende Höhe zu überprüfen, damit der Versicherungsschutz der privaten Haftpflichtversicherung angemessen ist.

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Passives Einkommen


Ein Passives Einkommen hat die Besonderheit, daß auch ohne, oder mit nur wenig aktiver Mitarbeit, ein Verdienst zustande kommt. Deshalb streben viele Menschen den Aufbau eines Passiveinkommens an, um neben ihrer aktiven beruflichen Tätigkeit einen weiteren Geldzufluss verzeichnen zu können.

Doch welche Arten des passiven Einkommens gibt es? Am bekanntesten ist wohl ein passives Einkommen im Sinne von Einkünften aus Kapitalvermögen. Dabei wird Geld zum Beispiel in Aktien oder fest verzinsten Wertpapieren angelegt. In der Regel werden dann die Zinsen oder Dividenden einmal jährlich ausgeschüttet. Natürlich ist dieses Passiveinkommen nicht zu einhundert Prozent passiv, denn auch Aktien und fest verzinste Anleihen müssen im Auge behalten werden. Durch Kursschwankungen können weitere Gewinne verbucht werden – aber eben auch Verluste. Zu beachten ist außerdem, daß bei niedriger Verzinsung ein Teil der Zinsen – im ungünstigen Fall auch Teile des vorhandenen Kapitals – von der Inflation „aufgefressen“ werden. Um kontinuierliche und im Idealfall zunehmende Einkünfte aus Kapitalvermögen zu erwirtschaften, sollten deshalb die Verzinsung beziehungsweise die Dividende und das Verlustrisiko in einem überschaubaren Verhältnis stehen.

Als weitere passive Einkommensquelle kommen Zahlungen in Frage, die Künstler von den Verlagen und Labels erhalten, nachdem sie ein Musikstücke oder ein Buch veröffentlicht haben. Immer wenn ein Buch oder eine CD verkauft werden, sind die Künstler prozentual an den Gewinnen beteiligt. Dem geht aber auch eine  aufwändige Arbeit voraus, die erst einmal verrichtet werden muß, bevor die ersten Einnahmen zustande kommen. Auch ist nicht von vornherein klar, ob sich das Buch oder die Musik gut verkaufen lassen. So gesehen besteht auch hier eine gewisse Unsicherheit im Zusammenhang mit passiven Einkommensströmen.

Wenn ein gewisses Startkapital vorhanden ist, zum Beispiel aus einer Erbschaft, kommen auch Immobilien, die vermietet werden, als Quelle für Passiveinkommen in Frage. In gewisser Weise können auch Internetprojekte dem passiven Einkommen zugeordnet werden – wobei deren kontinuierliche Pflege nicht immer an ein passives Einkommen denken lässt. Aber auch auf Internetseiten, die nicht täglich aktualisiert werden, lassen sich meistens kontinuierliche – im Idealfall steigende – Einnahmenerzielen. Dies geschieht zum Beispiel durch zielgruppengerechte Werbungeinblendungen auf Cost per Click Basis oder durch die Einbindung von Partnerprogrammen.

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Strom sparen


Es gibt viele Möglichkeiten, die Haushaltskasse zu schonen. Strom sparen ist dabei eine von vielen Möglichkeiten, die laufenden Kosten im Griff zu behalten.

Um die Ersparnis von Strom in die Tat umzusetzen, gibt es kein Patentrezept. Vielmehr besteht der Weg zu einer merklichen Einsparung aus vielen kleinen Einzelschritten, die – je nach individueller Situation – berücksichtigt werden können.

Bei der Ersparnis von Strom sind Energiesparlampen eine Möglichkeit, um die verbrauchte Strommenge geringer zu halten. Dabei sind Energiesparlampen erst einmal relativ teuer in der Anschaffung. Um Kosten zu sparen, sollten Energiesparlampen hauptsächlich  in Räumen eingesetzt werden, wo oft und / oder länger Beleuchtung benötigt wird, also beispielsweise in der Wohnstube oder in der Küche, wenn dort regelmäßig gegessen und gekocht wird.

Geld kann auch gespart werden, wenn bei elektrischen Geräten der Stand by Schalter über Nacht ausgeschaltet wird. Wenn sich viele elektrische Geräte in einem Haushalt befinden, kommen auf Jahressicht dadurch größere Einsparungen zustande.

Eine weitere Möglichkeit zum Geld sparen durch weniger Stromverbrauch, bieten Solarlampen. Haustürlampen und Gartenlampen, die traditionell durch Strom beleuchtet werden, können ganz oder teilweise durch Solarlampen ersetzt werden. Tagsüber werden die Solarlampen von der Sonne beschienen und geben, wenn es dunkel wird, das Licht wieder ab, ohne die Stromrechnung der Besitzer zu erhöhen.

Die Anschaffung von energieeffizienten Haushaltsgeräten ist ein weiterer Schritt, auf dem Weg zum Strom sparen. Die angegebenen Energieeffizienzklassen geben Auskunft über die Energieeffizienz der jeweiligen Haushaltsgeräten. Je weiter vorne der Buchstabe der Energieeffizienzklasse im Alphabet steht, z. B. „A“, desto weniger Energie verbraucht das Gerät.

Regelmäßiges Abtauen von Gefrierschrank und Gefriertruhe gehören ebenfalls zu den Maßnahmen zum Sparen von Energie.

Auch beim Einkauf von Strom sind in manchen Fällen Ersparnisse möglich, indem die Angebote der Stromanbieter verglichen werden.

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Weihnachtsgeld


Die Zahlung von Weihnachtsgeld hat eine lange Tradition. Arbeitgeber zahlen Arbeitnehmern Weihnachtsgeld, um den Arbeitnehmern zum Jahresende vorhandenes Bargeld für das Weihnachtsfest und den Kauf von Geschenken zu ermöglichen.

Die Zahlung von Weihnachtsgeld ist nicht selbstverständlich. Es gibt Branchen, in denen Zahlungen außerhalb von den üblichen Monatslöhnen nicht üblich sind. Grundsätzlich hat kein Arbeitnehmer einen Anspruch auf die Zahlung von Weihnachtsgeld durch den Arbeitgeber, nur weil Weihnachten vor der Tür steht. Ein Anspruch auf das Weihnachtsgeld kann sich aber ergeben, wenn das Weihnachtsgeld durch einen Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung vereinbart wurde. Wenn also der Arbeitnehmer einer Gewerkschaft angehört und der Arbeitgeber in einem Arbeitgeberverband verwurzelt ist, kann sich hierdurch ein Anspruch auf Weihnachtsgeld ergeben, wenn es der zugrunde liegende Tarifvertrag so will. Auch durch den Abschluss eines individuellen Arbeitsvertrages zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kann die Zahlung von Weihnachtsgeld vereinbart werden.

In bestimmten Fällen kann es vorkommen, daß ein gezahltes Weihnachtsgeld bei Ausscheiden aus dem Betrieb zurückgezahlt werden muß. Dies ist aber in der Regel nicht der Fall, wenn sich die Weihnachtsgeldzahlung als Vergütung für die erbrachte Arbeitsleistung im aktuellen Arbeitsjahr ergibt, und das Ausscheiden erst im kommenden Jahr erfolgt.

Die Zahlung des Weihnachtsgeldes findet in den meisten Fällen im November statt. Das Geld zu Weihnachten wird dann zusammen mit dem Gehalt für den Monat November auf das Gehaltskonto des Arbeitnehmers überwiesen. In vielen Fällen wird im Zusammenhang mit dem Weihnachtsgeld auch von einem dreizehnten Gehalt gesprochen. Dies ist insbesondere dann gerechtfertigt, wenn das Weihnachtsgeld der Höhe nach dem monatlichen Lohn entspricht. Ohne sachlich gerechtfertigte Kriterien dürfen zudem keine Arbeitnehmer von der Zahlung des Weihnachtsgeldes ausgeschlossen werden. Dies wird durch den sogenannten Gleichbehandlungsgrundsatz bestimmt, der Arbeitnehmer in einem Betrieb vor ungerechtfertigter Benachteiligung schützen soll.

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Kreditkarte


Mit der Kreditkarte können bargeldlose Zahlungen vorgenommen werden, um Dienstleistungen und Waren zu bezahlen.

Die Zahlung mit der Kreditkarte wird von vielen Menschen als fast selbstverständlich hingenommen. Das bargeldlose Bezahlen ist für den Kunden bequem. Vor dem Einkaufen muß nicht erst nachgerechnet werden, wie teuer der Einkauf wird und wieviel Geld mitgenommen werden muß, um an der Kasse den vollständigen Betrag für die gekauften Waren parat zu haben. Auch sind spontane Käufe, die vom vorher geplanten Budget abweichen, mit der Kreditkarte meistens problemlos möglich – der Kreditrahmen muß nur hoch genug und noch nicht ausgeschöpft sein. So gesehen bringt die Kreditkarte dem Kunden viele Vorteile und finanziellen Spielraum. Doch sollte man auch die Kehrseite der Medaille nicht außer Acht lassen. Durch den unbedachten und leichtsinnigen Gebrauch der Kreditkarte können sich auch schnell Schulden durch Spontankäufe anhäufen. Ohne Kreditkarte hätte der Kunde ein vermeintliches Schnäppchen vielleicht nicht gekauft, weil hierfür kein Geld mehr eingeplant war oder im Portmonnaie Ebbe herrschte.

Auch für Geschäfte, die die Bezahlung per Kreditkarte gewähren, bietet die Kreditkartenzahlung sowohl Vorteile als auch Nachteile. Beim Angebot verschiedener Bezahlmethoden erhoffen sich die Geschäftsinhaber höhere Umsätze. Deshalb bieten viele Ladengeschäfte oder auch Online-Shops die Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte an. Ein Nachteil für den Ladenbesitzer stellt die Gebühr dar, die an die kreditkartenausgebende  Stelle zu entrichten ist. Bei Online-Shops werden häufig sogenannte Payment Provider zwischengeschaltet, die für die Abrechnung zuständig sind.

Kunden, die eine Kreditkarte beantragen möchten, sollten über eine gute Bonität verfügen. Eine Alternative zur herkömmlichen Kreditkarte ist die sogenannte Prepaid-Kreditkarte, bei der die Bonität des Kunden keine Rolle spielt, da vorher Geld vom Kunden eingezahlt wird. Genau genommen handelt es sich deshalb bei den Prepaid Cards nicht um klassische Kreditkarten, sondern um Guthaben-Karten.

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Aktiengesellschaft


Bei Aktien handelt es sich um Wertpapiere, wobei jede Aktie einen Bruchteil vom Grundkapital der Aktiengesellschaft , auch als AG abgekürzt,  bildet.

Aktien treten erstmals bei der Gründung einer Aktiengesellschaft in Erscheinung. Dann nämlich wird entschieden, wie hoch das Grundkapital der neuen AG sein soll und auf wieviele Aktien es aufgeteilt wird. Dabei ist das gesetzlich vorgeschriebene Mindestkapital zu beachten. Bei der Aktienausgabe, der Emission, können die Aktien beispielsweise an der Börse gehandelt werden oder auch außerbörslich verkauft und gekauft werden. Bei einigen Aktiengesellschaften befinden sich die Aktien im Familienbesitz. Außerdem gibt es Aktiengesellschaften, die die Belegschaft am Firmengewinn beteiligen wollen, bei diesen AGs werden Belegschaftsaktien ausgegeben. In diesem Falle können Aktien ein flexibles Instrument sein, um Personal zu binden und die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. Man unterscheidet zwischen Stückaktien, denen ein bestimmter prozentualer Anteil am Grundkapital zugeordnet ist, und Nennwertaktien, die auf einen festen Betrag lauten. Außerdem gibt es noch die Unterscheidung der Aktien hinsichtlich der Übertragbarkeit, die bei den Inhaberaktien einfacher ist als bei den Namensaktien.

Über die Dividende können die Aktienbesitzer am Unternehmensgewinn beteiligt werden. Aus Anlegersicht ist dabei zum einen die Rendite interessant, die dabei Jahr für Jahr erzielt werden kann. Ein weiterer lukrativer Punkt im Zusammenhang mit Aktien sind die Kursgewinne, die bei fortlaufend guter Geschäftslage mutmaßlich auftreten werden. Eine Kennzahl zur Entwicklung der Aktie – unter Berücksichtigung der Dividende und der Kursentwicklung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes – ist die Aktienrendite. Aktien gut laufender Firmen werden vermehrt von Anlegern nachgefragt, was zu Kurssteigerungen führt, von denen Altaktionäre mit bereits vorhandenen Aktien profitieren.

Aktien sind bei manchen Anlegern als Baustein für die Altersvorsorge beliebt. Entweder werden dabei die Aktien direkt gekauft und im eigenen Depot bewahrt, oder die Anleger kaufen Fondsanteile, die sich aus verschiedenen Aktien zusammensetzen.

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Fonds


Bei der Geldanlage ist vielen Sparern Diversifikation wichtig. Im Hinblick auf Risikostreuung sind Fonds von Bedeutung, denn wer Geld in Fonds anlegt, streut sein Vermögen.

Bei den Fonds zur Geldanlage gibt es geschlossene und offene Fonds, wobei die Anteile der geschlossenen Fonds unter bestimmten Voraussetzungen nicht immer und jederzeit gekauft und verkauft werden können. Bei offenen Fonds ist der Kauf und Verkauf der Fondsanteile flexibler geregelt.

Je nachdem, welcher Anlageart sich der Fonds widmet, wird das Geld der Sparer auf beispielsweise Aktien, Immobilien oder Wertpapiere gesetzt. Natürlich gibt es nicht nur Fonds, die sich auf bestimmte Anlagearten spezialisiert haben. Es sind auch Mischfonds vorhanden, die das Geld ihrer Anleger auf vielversprechende Aktien und gleichzeitig Immobilien oder Rohstoffe streuen. Daneben gibt es auch Fonds, die sich auf bestimmte Länder oder auch Branchen spezialisiert haben. Bei der Investition in Fonds ist außerdem zu beachten, daß Ausgabeaufschläge in unterschiedlicher Höhe und Depotkosten bei den Banken erhoben werden. Für welche Anlageform innerhalb der Fonds sich der Sparer letztendlich endscheidet, hängt vor allem von persönlichen Präferenzen oder dem Anlagehorizont und natürlich der Risikobereitschaft ab.

Um Kursschwankungen auszugleichen und eine möglichst ausgeglichene Vermögensentwicklung zu erreichen, greifen manche Sparer auf einen Fondssparplan zurück. Dabei wir Monat für Monat ein gleich hoher Betrag bei einer Fondsgesellschaft eingezahlt. Das hat den Vorteil, daß Kursschwankungen ausgeglichen werden. Wenn der Kurs niedrig ist, werden mehrere Anteile gekauft. Für den Käufer ist dieses Szenario günstig. In Monaten mit hohen Kursen werden entsprechend weniger Anteile des Fonds gekauft, was für den Käufer ungünstiger ist. Durch die kontinuierliche Zahlung eines gleichbleibenden Betrages in den Fonds wird die Schwankung der Kurse abgefedert.

Eine weitere Besonderheit unter den Fonds stellen die Hedgefonds dar. Auch Garantiefonds sind aus Anlegersicht interessant, denn bei den Garantiefonds wird ein vorher benanntes Mindestergebnis garantiert.

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Bausparvertrag


Wohneigentum ist für viele Menschen ein Stück Unabhängigkeit und kann – gerade im Alter – finanzielle Sicherheit geben, deshalb gewinnt der Bausparvertrag an Bedeutung.

Meistens erfolgt die Baufinanzierung nicht über einen Bausparvertrag allein. Vielmehr ist der Bausparvertrag ein Teil der Gesamtfinanzierung. Neben dem Bausparvertrag trifft man als Komponenten der Baufinanzierung vor allem vorbestehendes Eigenkapital, Baukredite und Eigenleistung an. Der Bausparvertrag ist dabei eine zusätzliche – meist äußerst flexible – Komponente, damit der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bald Realität wird.

Beim Bausparvertrag gibt es eine Ansparphase, bei der erst einmal ein bestimmter Prozentsatz der Bausparsumme angespart wird. In der Regel beträgt dieser Ansparbetrag vierzig bis fünfzig Prozent der Bausparsumme. Bis der Bausparvertrag zugeteilt werden kann, müssen weitere Bedingungen erfüllt sein. Neben dem erforderlichen Mindestguthaben muß eine bestimmte Bewertungszahl erreicht werden und die Mindestsparzeit ist zu beachten. Zum Erreichen des Mindestguthabens werden neben den vom Bausparer eingezahlten Beträgen ebenso die Guthabenzinsen und, falls vorhanden, vermögenswirksame Leistungen, Arbeitnehmersparzulage und die Wohnungsbauprämie berücksichtigt.

Um sich trotz der vielen verschiedenen Tarife der unterschiedlichen Bausparkassen zurechtzufinden, sollte der zukünftige Bausparer die Angebote verschiedener Bausparinstitute vergleichen und sich nicht vorschnell entscheiden. Bei unentschlossenen Bausparinteressenten, die noch nicht genau wissen, ob oder wann sie bauen wollen, bieten sich variable Bauspartarife mit viel zukünftigem Gestaltungsspielraum an. Dann gibt es noch verschiedenste Bauspartarife, beispielsweise Tarife mit besonders hohen Guthabenzins oder niedrigem Zinssatz in der Darlehensphase.

Neben der Tarifvielfalt schätzen Bausparer an ihrem Bausparvertrag auch die Möglichkeit der variablen Tilgung. Anders als bei den meisten Krediten kann das Baudarlehen aus dem Bausparvertrag vorzeitig ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurückgezahlt werden.

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Muenzen als Wertanlage


Um das Vermögen zu erhalten oder Kapital aufzubauen, sind unter anderem Sachwerte gefragt. Münzen können dabei als Wertanlage dienen.

Natürlich wird bei der Geldanlage niemand nur auf ein einziges Pferd setzen und sich ausschließlich mit Münzen als Wertanlage zufrieden geben. Aber als Baustein in einem Portfolio mit weiteren Finanzprodukten haben Münzen durchaus einen Platz verdient. Natürlich gibt es dabei einiges zu beachten, damit der Münzkauf auch dem Anlageziel entspricht. Bei Sparern sind als Anlagemünzen besonders Münzen aus Gold und aus Silber beliebt. Dabei kann es sich um alte Münzen aus dem Kaiserreich Wilhelms des Zweiten handeln oder auch um noch relativ neue Münzen. Auch historische Münzen aus dem alten Rom oder Griechenland sprechen einige Sammler an. Wertvolle Münzen aus Gold und Silber gibt es aus aller Welt – der Sparer und Sammler hat deshalb die Qual der Wahl. Sinnvoll kann es unter dem Gesichtspunkt der Diversivikation sein, verschiedenste Münzen zur Wertanlage zu kaufen um ein möglichst breit aufgestelltes Portfolio aufzubauen.

Damit Münzen einen guten Wiederverkaufswert – auch noch nach Jahren der Anschaffung – erzielen, sollten diese frei von Kratzern oder sonstigen Beschädigungen sein. Deshalb sollten Münzen als Wertanlage an einem dafür geeigneten Ort aufbewahrt werden. Nicht in Frage kommt die lose Aufbewahrung in einer Schachtel, wo die Münzen durcheinanderfallen oder ständig mit den bloßen Fingern herausgenommen werden können. Wertvolle Münzen sollten beispielsweise in Münzkassetten aufbewahrt werden oder in hochwertigen Münzalben, damit sie durch Beschädigung nicht an Wert verlieren.

Ebenso ist eine sachgerechte Reinigung der Münzen wichtig. Durch falsche mechanische Reinigung – zum Beispiel durch die Bearbeitung mit einer Bürste – können sich Kratzer auf der Münze bilden und den Wert ganz erheblich mindern. Deshalb gibt es für Münzen als Wertanlage spezielle Ultraschallgeräte, die das kostbare Geldstück von Schmutz und Patina befreien. Ebenso gibt es spezielle Tauchbäder, die besonders bei schwarz gewordenen Silbermünzen gerne in Anspruch genommen werden.

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Mehrfamilienhaus als Geldanlage


Manche Menschen wollen ihr Geld und die Ersparnisse nicht mehr einer Bank anvertrauen und sehen sich nach Alternativen um. Dabei rückt das Mehrfamilienhaus als Geldanlage in den Blickpunkt.

Ein Mehrfamilienhaus als Geldanlage hat den Vorteil, daß es sich bei Immobilien um Sachwerte handelt. Wer die Nachteile von Inflation und Bankenpleiten im Hinterkopf hat, wird sich sicher schon Gedanken über die Investition in Sachwerte gemacht haben. Dabei steht in vielen Fällen das Eigenheim – egal ob Einfamilienhaus, Reihenhaus oder Eigentumswohnung – im Vordergrund. Das Eigenheim hat den Vorteil, daß im Alter in der Regel die Immobilie abbezahlt ist und ein bezahlbares Wohnen gewährleistet wird. Ein Mehrfamilienhaus als Geldanlage kann neben der Rente zusätzliche Einkünfte sichern.

Als Geldanlage ist ein Mehrfamilienhaus deshalb geeignet, weil durch die verschiedenen Mietparteien das Verlustrisiko minimiert wird. Denn es ist unwahrscheinlich, daß in einem Mietshaus mit beispielsweise zehn Mietparteien alle Mieter in einem Monat die Miete nicht bezahlen. Wer als Kapitalanlage eine einzelne Wohnung oder ein einzelnes Haus an nur eine Mietpartei vermietet, hat bei einem Zahlungsausfall dieser einen Mietpartei einen einhundertprozentigen Verlust zu beklagen. Bei einem Mehrfamilienhaus als Geldanlage ist dieses Verlustrisiko besser gestreut. Um möglichst lange Freude an dem Anlageobjekt zu haben, sollte der Investor sich nur für ein Mehrfamilienhaus in einer guten Wohnlage entscheiden. Denn die Lage der Immobilie und die Entscheidung, ob es einen Keller gibt oder nicht, gehören zu den zwei Faktoren, die man nachträglich nicht mehr beeinflussen kann.

Natürlich birgt das Mehrfamilienhaus als Geldanlage auch mögliche Gefahren und Nachteile. Mehrfamilienhäuser sind nicht billig, und so nehmen die Investoren einen nicht unerheblichen Geldbetrag als Kredit auf, um den Immobilienkauf zu finanzieren. Das erforderliche Eigenkapital ist längerfristig gebunden und kann nicht einfach aus dem Projekt abgezogen werden, wenn sich anderswo gute Renditechancen auftun. Vergessen sollte man auch nicht den Verwaltungsaufwand und die erforderlichen Rücklagen, die für Notfälle und Reparaturen benötigt werden.

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Pfandkredit


Der Pfandkredit ist ein Kredit, der von einem Leihhaus beziehungsweise von einem Pfandhaus vergeben wird. Als Sicherheit wird von dem Kreditnehmer ein Pfandgegenstand im Pfandhaus hinterlegt.

Das hört sich erst einmal einfach und unbürokratisch an. Tatsächlich ist ein Pfandkredit ohne viel Papierkram und ohne Bürokratie möglich. Anders als bei einem Bankkredit müssen beim Kredit im Pfandhaus nicht viele Formulare ausgefüllt werden und es sind in der Regel keine aufwendigen Auskünfte oder Anfragen bei der Schufa üblich. Der Kreditnehmer hinterlegt im Pfandhaus den Pfandgegenstand und weist sich mit seinem Personalausweis aus. Das Pfandhaus stellt im Gegenzug einen Kredit zur Verfügung. Zu beachten ist hierbei, daß der Pfandkredit der Höhe nach nicht dem Zeitwert des Pfandgegenstandes entspricht, sondern deutlich niedriger ausfällt. Üblich ist ein Beleihungswert von bis zu circa fünfzig Prozent des aktuellen Wertes vom Pfandgegenstand. Wenn ein Auto als Pfandgegenstand hinterlegt wird, kann der Beleihungswert höher ausfallen. Hier kann der Beleihungswert bei bis zu achtzig Prozent des Fahrzeugwertes liegen. Je nach Pfandhaus ist es möglich, dass der Wagen weiter gefahren wird und nicht bei der Pfandleihanstalt abgegeben werden muß.

In einigen Fälle mag der Pfandkredit vielleicht eine sinnvolle Alternative zum Bankkredit sein. Doch man sollte auch die Nachteile kennen, die der Kreditnehmer bei einer Kreditvergabe durch die Pfandleihe kennen sollte. Vor allem ist der Pfandkredit teuer. Neben den Zinsen für den Kredit fallen noch Gebühren an, so daß auf das Jahr hochgerechnet schnell Zinssätze von dreizig Prozent und mehr zusammenkommen können. Außerdem wird der verpfändete Gegenstand nach Ablauf einer bestimmten Zeit versteigert, wenn der Schuldner ihn nicht rechtzeitig auslösen kann. Schon aus diesem Grund sollten keine Gegenstände als Pfand hinterlegt werden, deren Verlust nicht toleriert werden kann, zum Beispiel Erbstücke, die nicht nur einen finanziellen Wert, sondern auch einen persönlichen Erinnerungswert haben.

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Edelmetalle als Geldanlage


Grundsätzlich – aber vor allem auch in unsicheren Zeiten – stellen Edelmetalle eine Möglichkeit zur Anlage von Vermögen dar. Kapitalanleger wissen, daß dabei nicht “nur” Gold in Frage kommt.

Neben dem wohl bekanntesten der Edelmetalle, nämlich Gold, gibt es noch weitere edle Stoffe, die als Geldanlage sinnvoll sein können. Ein Portfolio, das mehr als nur eine Anlageform enthält, kann durch Diversifikation den ein oder anderen Einbruch abfangen und beinhaltet gleichzeitig mehrere unterschiedliche Gewinnchancen. Neben Gold sind insbesondere Silber, Palladium und Platin bekannt für eine Möglichkeit, Kapital in Form von Edelmetallen anzulegen.

Zu beachten ist bei aller Begeisterung für Edelmetalle dennoch, daß auch hier mehr oder weniger ausgeprägte Preisschwankungen möglich sind. Wenn beispielsweise der Preis für das Edelmetall Gold für lange Zeit steigt, sollte man nicht zu teuren Preisen einen hohen Betrag in Gold investieren. Sinnvolle erscheint es eher, über einen längeren Zeitraum geringere Beträge auf unterschiedliche Edelmetalle zu verteilen. Dies hat den Vorteil, daß man sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Preisen für das jeweilige Edelmetall gekauft hat. Kursspitzen und Kurseinbrüche können so (zumindest teilweise) neutralisiert werden.

Bei der Geldanlage in Form von Edelmetallen kommt es nicht nur darauf an, welche Edelmetalle der Kapitalanleger aussucht. Vielmehr ist auch die Frage wichtig, ob man sich für beispielsweise Münzen oder für Barren entscheidet. Dabei sind Barren mit dem geringen Gewicht von einem Gramm tendenziell teurer als Barren, die ein Vielfaches davon wiegen. Außerdem ist der Reinheitsgrad des Edelmetalls zu beachten. Ein weiterer Aspekt bei der Geldanlage in Edelmetallen ist die industrielle Verwendbarkeit der jeweiligen Edelmetalle.

Bei Edelmetallen, die voraussichtlich knapp werden und die in der Industrie dringend nötigt sind, können Anleger auf eine deutliche Wertsteigerung hoffen. Dies ist möglicherweise bei Platin der Fall, welches für Katalysatoren Verwendung findet und in vielen Schwellenländern bald benötigt werden könnte.

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Finanzen und Fernstudium


Ein Fernstudium stellt für manche Finanz-Beschäftigten die einzige längerfristige Fortbildungsmöglichkeit dar. Denn viele Mitarbeiter aus der Finanzbranche können aufgrund der Arbeitszeitregelung und Überstunden nicht an regelmäßigen Fortbildungsveranstaltngen teilnehmen.

Wer auf der Karriereleiter nach oben kommen möchte, hat es in der Regel mit einer akademischen Ausbildung bzw. Zusatzausbildung leichter. Auch in den Finanzberufen ist ein einschlägiger Studienabschluss ein bei Personalentscheidern gern gesehenes Zeichen dafür, daß der Bewerber vertiefte Kenntnisse in der Finanzbranche vorzuweisen hat. Doch wie ist es ohne größere Einkommenseinbußen möglich, nach der absolvierten Ausbildung in der Bank oder der Versicherung einen Studienabschluss zu machen? Für viele Mitarbeiter kommt schon allein aus finanziellen Gründen der Berufsausstieg nicht in Frage… Die ist bei einem Fernstudium auch nicht nötig. Wer sich für ein Fernstudium entscheidet, um in der Finanzbranche beruflich voranzukommen, muß in der Regel die Berufstätigkeit nicht unterbrechen.

Der größte Vorteil im Fernstudium besteht in der örtlichen und zeitlichen Unabhängigkeit des Lernenden. Ein Finanzmitarbeiter kann tagsüber wie gewohnt der Berufstätigkeit nachgehen und am Feierabend die Inhalte des Fernstudiums bequem zuhause lernen. Das Lerntempo kann – in gewissen Grenzen – selbst bestimmt werden. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist allerdings die deutlich reduzierte Freizeit während des gesamten Fernstudiums. Die Quoten der Studienabbrecher sind je nach Finanz-Studiengang und Fernstudienanbieter unterschiedlich – jedoch wohl höher als an den Präsenzhochschulen. Die Studiengebühren variieren von Anbieter zu Anbieter, sie können bis zu mehreren hundert Euro im Monat betragen. Um besonders förderungswürdige Mitarbeiter zu halten, gehen einige Finanzfirmen deshalb dazu über, das Fernstudium zu bezuschussen oder die Studiengebühren ganz zu tragen.

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Firmenkredit


Die wenigsten Firmen finanzieren sich zu einhundert Prozent auf Basis von eigenem Kapital. Die Regel ist eher eine Kombination aus Eigenkapital und Fremdkapital – der Firmenkredit verdient deshalb Beachtung.

Je nachdem, ob die Firma erst noch gegründet werden soll (Start up), ob es sich um eine Firma in den Anfängen handelt oder ein Unternehmen in “besten Jahren” – ein Firmenkredit kann in vielen Fällen darüber entscheiden, wie es mit einer Firma weitergeht.

Wenn die Firma noch in der Gründungs- / Planungsphase ist, kann die Bewilligung des Firmenskredits dafür maßgeblich sein, ob aus der Idee zur Firmengründung eine real existierende Firma wird. Wichtig ist, dass die Gründungsidee und die erwirtschafteten Gewinne dem Firmenkreditgeber plausibel gemacht werden können. Ein Business-Plan ist unabdingbar, um einen Firmenkredit für eine neu zu gründende Firma bewilligt zu bekommen. Sicherheiten in Form von Bürgschaften oder Grund und Boden wirken sich in der Regel ebenfalls positiv aus, wenn es um die Bewilligung eines Kredits für die Firma geht.

Bei länger bestehenden Firmen gehört der Firmenkredit in vielen Fällen zum täglichen Alltag dazu. Welche Konditionen ausgehandelt werden können, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem Betriebsergebnis, bereits bestehende Firmenkredite, Sicherheiten, Auftragslage der Firma und Gegenstand der Geschäftstätigkeit. Wichtig ist, dass staatliche Fördermöglichkeiten vor der Inanspruchnahme eines Bankenkredits geprüft werden. Hier besteht die Möglichkeit, dass der Firmenkredit im Sinne eines konventionellen Bankkredits zu teuer ist und dass Fördermittel für die Firma günstiger sind. Um in den Genuss der Förderung von halbstaatlichen Banken zu gelangen, sind – je nach Förderprogramm – bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Eine Prüfung lohnt sich allemal, weil die Förderbedingungen durch halbstaatliche Banken ( zum Beispiel Kreditanstalt für den Wiederaufbau) unter Zinsgesichtspunkten sehr ansprechend sind.

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Privatkredit


Ein Privatkredit kann Konsumwünsche erfüllen, die allein mit vorhandenen finanziellen Mitteln nicht bezahlt werden können. Deshalb wird der Privatkredit von vielen Konsumenten als Mittel der Wahl geschätzt.

Wenn ein Privatkredit aufgenommen wird, stehen dem Konsumenten viele Konsumwünsche offen, ohne dass eine lange Ansparphase vorgeschaltet werden muss. Bei teureren (und mehr oder weniger) unvermeidlichen Anschaffungen und Zahlungsverpflichtungen kann dies durchaus sinnvoll sein, zum Beispiel wenn das dringend benötigte Auto unverhofft seinen Geist aufgiebt oder ein berufsbedingter Umzug kurzfristig bevorsteht und Kosten verursacht. Wechseln und sparen kann ggf. hilfreich sein.

Aber bei allen Vorteilen, die ein Privatkredit dem Konsumenten bietet, gibt es auch Schattenseiten. Die private Kreditaufnahme muss wohl überlegt erfolgen. Sie sollte nicht zu Hamsterkäufen verleiten, die dann nur mühsam abbezahlt werden können.

Damit die Zahlung der Kreditraten für den Privatkredit sichergestellt, oder zumindest wahrscheinlich ist, wollen Banken vieles von ihren künftigen Kreditnehmern wissen. Bankkunden müssen Unterlagen – wie zum Beispiel die Gehaltsabrechnungen der letzten Monate – vorlegen, um ihre Zahlungsfähigkeit nachzuweisen. Darüber hinaus werden noch Fragen zum Familienstand und zur Zahl der Kinder gestellt. Außerdem werden die laufenden Kosten – entweder pauschal oder individuell – von den Banken ermittelt. Diese Maßnahmen im Vorfeld der Kreditvergabe sind keine Schikane. Vielmehr sollen sie nur sicherstellen, dass der Konsument in der Lage ist, den beantragten Privatkredit auch tatsächlich pünktlich und vollständig an die Bank zurückzuzahlen.

Damit der Kreditnehmer einen Privatkredit zu für ihn günstigen Konditionen erhält, sollte vorher ein Kreditvergleich durchgeführt werden. Die geforderte Zinshöhe für den privaten Kredit kann von Bank zu Bank erheblich variieren. Durch den Kreditvergleich kann der Konsument das günstigste Kreditinstitut für den gewünschten Privatkredit auswählen. Außerdem spielt bei der Höhe der Zinsen die Bonität des Kreditnehmers und die gewünschte Kreditlaufzeit eine Rolle.

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News Trading


Beim News Trading am Devisenmarkt machen sich Trader Marktbewegungen zunutze, die aufgrund von wichtigen Wirtschaftsnachrichten ausgelöst werden.

Dabei ist nicht immer im voraus klar, wann sich der Markt stark bewegt, und es eine Möglichkeit für das News Trading gibt. Manche wirtschaftlichen Besonderheiten geschehen völlig unvorangekündigt. Das können Umweltkatastrophen oder politische Ereignisse sein, mit denen niemand rechnet. In vielen Fällen haben diese unvorhergesehenen Ereignisse nur einen sehr eingeschränkten langfristigen Einfluss auf das tatsächliche wirtschaftliche Geschehen. Aber am Devisenmarkt ist auch sehr viel Psychologie mit im Spiel. Marktbewegungen am Forex werden nicht nur von real vorhandenen Fakten, sondern eben auch von Mutmaßungen, Hoffnungen und Ängsten angetrieben.

Es gibt Ereignisse, die fürs News Trading gut geeignet sind, wie zum Beispiel das Verlesen der US-Arbeitsmarktdaten an jedem ersten Freitag im Monat. Wenn die verlesenen Wirtschaftsnachrichten von dem erwarteten Ergebnis deutlich abweichen, dann führt dies in der Regel zu starken Marktbewegungen, die die betroffenen Devisenkurse stark nach oben oder unten schnellen lassen. Bei den US-Arbeitsmarktdaten ist dies allen voran das EUR / USD Devisenpaar, das bei solchen Situationen leicht 100 Pips oder mehr nach oben oder unten wandern kann. Diese klassische News Trading Situation ist ein Beispiel dafür, wie der erfahrene Trader innerhalb weniger Stunden, oder im Extremfall, innerhalb weniger Minuten, viel Geld gewinnen oder auch verlieren kann.

Derartige News Trading Szenarien können nur sehr bedingt auf dem Demokonto ohne echtes Geld geübt werden. Denn in Situationen, in denen sich der Forex schnell bewegt, wollen auch die Broker verdienen und erhöhen in der Regel den Spread. Um das News Trading mit vertretbarem Risiko und unter möglichst echten Bedingungen zu üben, bietet sich deshalb ein Account auf Basis von Microlots an, wo der Trader das Handeln am Forex üben und verbessern kann.

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Expert Advisor


Ein Expert Advisor ist ein automatisches Handelssystem. Mit Hilfe dieses Programmes, das auf die Trading Software aufgespielt wird, kann ohne menschliches Zutun an den Finanzmärkten gekauft oder verkauft werden.

Dabei ist es wichtig, dass man vorsichtig ist, wenn es um die Expert Advisor Auswahl geht. Denn nicht jeder Expert Advisor, der auf einem Demokonto Gewinne erwirtschaftet, handelt auch auf einem Echtgeldkonto profitabel.

Um einen groben Überblick über die mögliche Profitabilität zu erhalten, sollte man den Expert Advisor einem sogenannten Backtest unterziehen. Dabei wird die automatische Handelssoftware aufgrund historischer Daten getestet. In der Regel gibt es mehrere Variablen, die bei einem Expert Advisor verändert werden können. So ist es möglich, das automatische Handelssystem anzupassen und feinzutunen. Dabei besteht aber auch die Gefahr der Überoptimierung. Ein überoptimierter Expert Advisor wird optimal aber sehr extrem an historische Handelsdaten angepasst. Auf dem Papier sieht die Erfolgsrechnung in der Vergangenheit dann gut aus, aber in der Zukunft bricht die Leistung oftmals ein.

Auf dem Echtgeldkonto gibt es einige Situationen, die auf dem Demokonto nicht berücksichtigt werden, weshalb auch ein Expert Advisor auf dem Demokonto sie nicht abbilden kann. Deshalb weichen in der Regel die Gewinne auf einem Demokonto und auf einem Echtgeldkonto voneinander ab. Wenn sich aufgrund von wichtigen Wirtschaftsnachrichten der Markt schnell bewegt, erhöhen die Broker in der Regel den Spread. Diese “Preiserhöhungen” machen sich auf dem Echtgeldkonto bemerkbar, nicht jedoch auf einem Demokonto, das für Übungszwecke gedacht ist.

Um einen Expert Advisor unter möglichst realistische Bedingungen zu testen, ist ein Demokonto deshalb nur bedingt geeignet. Es liefert aber einen guten ersten Eindruck darüber, ob der Expert Advisor auch unter realen Marktbedingungen profitabel handeln könnte. Ein Handelskonto auf Basis von Microlots, mit geringem Kapitaleinsatz und deshalb geringem finanziellen Risiko, hat eine höhere Aussagekraft.

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Private Equity


Unter Private Equity wird aus Sicht der Unternehmen außerbörsliches Beteiligungskapital verstanden. Aus Anlegersicht stellt Private Equity eine interessante Alternative der Kapitalanlage dar.

An den geregelten Finanzmärkten wird Private Equity nicht gehandelt. Dem steht das an den Börsen gehandelte Kapital entgegen, das private und institutionelle Anleger in Form von Aktien erwerben können. Bei den institutionellen Anlegern handelt es sich in erster Linie um Kapitalbeteiligungsgesellschaften, die nach lukrativen Anlagemöglichkeiten Ausschau halten. Aber auch wenn Private Equity nicht an der Börse vertreten ist, sollte diese in vielen Fällen lukrative Möglichkeit der Geldanlage nicht unterschätzt werden.

In Form einer direkten Beteiligung können reiche private Anleger oder Kapitalbeteiligungsgesellschaften eine direkte Beteiligung im Bereich Private Equity eingehen. Die Beteiligung in Form von Private Equity wird als Eigenkapital gewertet. Deshalb nehmen die Kapitalgeber unmittelbar an den entstandenen Gewinnen – aber auch an den Verlusten – der Firmen teil, denen das außerbörsliche Beteiligungskapital zur Verfügung gestellt wurde. Dies kann äußerst lukrativ sein, wenn die Firmen, denen das Kapital zur Verfügung gestellt wurde, mit Bedacht ausgesucht wurden. Wichtig ist dabei, dass das zur Verfügung stehende Kapital gestreut wird. Denn Private Equity soll Gewinne einfahren und nicht im Desaster enden, wenn einmal auf das “falsche Pferd” gesetzt wurde. Risikostreung ist aus diesem Grunde wichtig für Kapitalanleger.

Wem eine direkte Beteiligung im Bereich Private Equity zu riskant ist oder wenn die erforderlichen Einstiegssummen nicht erbracht werden können, dann bieten sich sogenannte Dachfonds an. Dadurch wird eine breitere Verteilung der Chancen und Risiken gesorgt. Fondsmanager sind hierbei für die Verwaltung zuständig, dem Kapitalanleger im Bereich Private Equity werden dadurch Anlageentscheidungen und administrative Tätigkeiten abgenommen.

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Geld umweltvertraeglich anlegen


Eine renditestarke und trotzdem umweltverträgliche Geldanlage ist nach wie vor sehr gefragt. Dabei gibt es verschiedene Optionen für den ökologisch interessierten Anleger. Wer Geld umweltverträglich anlegen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage, die ethisch vertretbar sind.

Doch was versteht man unter umweltverträglichen Anlagen und ökologischen Energien? Hierbei steht die Nachhaltigkeit von Energiequellen im Vordergrund. Auch wenn Energie aus diesen Quellen beständig entnommen wird, dann nehmen diese Energiequellen, wie Sonne oder Wind, nicht ab. Diese sogenannten regenerativen Energien in Verbindung mit einer Geldanlage bieten die Möglichkeit, um Geld umweltverträglich anzulegen.

Der DAX Global Alternative Energy Index zeigt eine Entwicklung auf, die durch fünfzehn große Firmen, die den alternativen Energien zugeordnet werden, aufgezeigt wird. Das Rauf und Runter dieses Indexes stellt in etwa dar, wie es um die Branche bestellt ist. Dem Investor kann in Bezug auf die Geldanlage eine Entscheidungshilfe geboten werden.

Aber genauso wie der DAX nicht allein darüber entscheidet, ob der Anleger Aktien kauft, entscheidet dieser ökologische Index nicht allein darüber, ob die Geldanlage im Bereich der erneuerbaren Energien floriert und gute Renditen abwirft. Vielmehr müssen die jeweils einzelnen Firmen aus den Bereichen der Geothermie, Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft oder in Verbindung mit Bioenergie betrachtet werden. Hier können sich rentable, genauso wie ethisch vertretbare, Anlagemöglichkeiten ergeben.

Durch eine Beteiligung an offenen oder geschlossenen Fonds im Bereich der erneuerbaren Energien ist eine etwas breiter gesteute Geldanlage im Bereich der erneuerbaren Energien möglich. Erfahrene Anleger können auch direkt in Aktien oder Zertifikate investieren. Als Einstieg eignen sich besonders Genussscheine oder beispielsweise Anleihen, bei denen der Anleger auch mit relativ geringen Beträgen an der Wachstumsbranche der erneuerbaren Energien partizipieren kann.

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Unternehmensfinanzierung


Die Unternehmensfinanzierung spielt im Betrieb eine große Rolle, damit die Firma kurz-, mittel- und langfristig finanziell gut aufgestellt ist. Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung wird die Liquidität des Unternehmens sichergestellt, so dass Verbindlichkeiten rechtzeitig und vollständig beglichen werden können. Zudem ist die Kapitalbeschaffung, aus verschiedensten Quellen – was die Finanzierung eines Unternehmes so anspruchsvoll und interessant macht – sicherzustellen. Es muss ausreichend Kapital vorhanden sein und die Liquidität verschiedenster Grade muss sichergestellt sein.

Nicht jede Firma kann oder will sich allein durch Eigenkapital finanzieren. Um eine wirtschaftlich sinnvolle Form der Unternehmensfinanzierung zu finden, müssen verschiedenste Faktoren beleuchtet werden.

Eine hohe Quote von Eigenkapital kann sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen eine hohe Bonität signalisieren möchte. Dabei muss aber bedacht werden, dass die Eigenkapitalquote nur eines von vielen Kriterien – allen voran der Cash Flow – ist, das für die Beurteilung der Bonität der Firma einen Ausschlag gibt. Eine Aufnahme von Fremdkapital ist (in begrenztem Umfang) sinnvoll, wenn die Gewinne, die mit Hilfe des Fremdkapitals erzielt werden, höher sind als die Kosten, die das aufgenommene Fremdkapital verursacht. Wenn man also im Rahmen der Unternehmensfinanzierung zehntausend Euro Fremdkapital aufnimmt, das mit acht Prozent verzinst wird, und wenn darauf eine Fremdkapitalrendite von dreizig Prozent erwirtschaftet werden kann, sollte man Fremdkapital aufnehmen. Wichtig ist, dass der Verschuldungsgrad der Firma nicht zu hoch wird.

Denn wenn die Eigenkapitalquote unter einen kritischen Wert sinkt, oft sind das Werte von weniger als zehn oder zwanzig Prozent, dann wird im Rahmen der Unternehmensfinanzierung interveniert. Man will sicherstellen, dass die eigenen finanziellen Mittel ausreichend sind, und dass sich die Firma nicht zu sehr von Banken oder anderen Kreditgebern abhängig macht.

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Affiliate Programme


Um die eigene Hompage zu vermarkten, gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Eine dieser Möglichkeiten sind Affiliate Programme – oder zu deutsch: Partnerprogramme, mit deren Hilfe die Homepage monetarisiert werden kann.

Diese Affiliate Programme haben das Ziel, von themenrelevanten Homepages Besucher auf die Webseiten oder auch Webshops von Verkäufern zu leiten. Wenn ein Verkäufer beispielsweise in seinem Webshop Artikel für Haus- und Gartenbesitzer anbietet, wird er sich nach Webseiten umschauen, die das Thema Haus und Garten behandeln. Dort wird dann ein Banner oder ein Link geschaltet, auf den die Besucher dieser Haus- und Gartenwebseite klicken können. Der Besitzer des Webshops erhält auf diese Art und Weise zielgerichteten Traffic – also Besucher, die sich für das Thema Haus und Garten interessieren, und somit mögliche Kunden für den Webshopbesitzer sind.

Damit Besitzer von Webseiten Werbebanner einbinden können, gibt es sogenannte Affiliate Programme. Diese Partnerprogramme werden oft von Netzwerken angeboten, wo sich Webseitenbesitzer (Publisher) und Verkäufer (Merchants) registrieren können. Der Netzwerkbetreiber behält eine Vermittlungsgebühr ein und überwacht die Vermittlung von beispielsweise Kaufinteressenten, die auf ein Werbebanner klicken. Je nach Art der Partnerprogramme, wird der Webseitenbesitzer für verschiedene Vorkommnisse vergütet. Es gibt Affiliate Programme, die pro Klick (CPC) vergüten, also wenn beispielsweise ein Webseitenbesucher auf ein Werbebanner klickt. Dann gibt es Affiliate Programme, die pro Lead vergüten (CPL), beispielsweise wenn ein Interessent ein Kontaktformular mit einer Anfrage ausfüllt. Und es gibt Partnerprogramme, die auf Basis von Sales vergüten (CPS). Dabei erhält der Webseitenbesitzer eine, meist prozentuale, Vergütung für den Verkauf, wenn er von seiner Webseite Besucher vermittelt, die einen Kauf tätigen.

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Eigenheim


Selbstgenutztes Wohneigentum ist eine Möglichkeit, um im Alter mietfrei zu wohnen. Das Eigenheim erfreut sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg großer Beliebtheit.

Um den Traum von den eigenen vier Wänden umzusetzen, schließen bereits ganz junge Menschen Bausparverträge ab, um später einmal im Eigenheim wohnen zu können. Dabei gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die in der Ansparphase für sie selbstgenutzte Immobilie genutzt werden können. Bei Arbeitnehmern sind beispielsweise die vermögenswirksamen Leistungen besonders beliebt, die auf den Bausparvertrag eingezahlt werden. Nach und nach kommt der Arbeitnehmer dem Traum vom Eigenheim immer näher.

In der Regel ist es nicht nötig, dass das Eigenheim sofort vollständig mit angespartem Kapital bezahlt wird. Mit Hilfe der Bauspardarlehen und weiteren Bankdarlehen oder Darlehen von Versicherungsgesellschaften, kann das Haus finanziert werden. Natürlich werden hierfür von den Banken oder Versicherungsgesellschaften Einkommensnachweise verlangt, die sicherstellen sollen, dass der zukünftige Bauherr ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung hat, um sein Eigenheim auch langfristig abzubezahlen. Bei Versicherungsgesellschaften ist die Beleihungsgrenze oftmals weniger hoch als bei den Banken, wohingegen die Zinsen der Versicherungsgesellschaften geringfügig günstiger ausfallen. Für Familien mit Kindern gibt es in verschiedenen Fällen zinsvergünstigte Kredite von halbstaatlichen Banken. Dadurch verringert sich der monatliche Betrag, der für das Eigenheim und dessen Finanzierung eingeplant werden muss.

Auf lange Sicht ergeben sich für den Eigenheimbesitzer deutliche Vorteile. Egal ob Eigentumswohnung, Reihenhaus oder eigenes freistehendes Einfamilienhaus: Im Eigenheim sind keine beständig ansteigenden Mieten zu erwarten. Vielmehr ist die selbstgenutzte Immoblie irgendwann einmal abbezahlt. Deshalb wird das Eigenheim – als einer von mehreren Bausteinen für die Vorsorge im Alter – von vielen Menschen ausgewählt.

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Handelsstrategien


Wer sich mit Finanzen beschäftigt, denkt in der Regel über Handelsstrategien nach, die den Handel an den verschiedenen Märkten erleichtern.

Neben den verschiedenen denkbaren Handelsstrategien ist natürlich auch eine fundamentale Analyse hilfreich. Die fundamentale Analyse stützt sich nicht auf technische Daten, die sich aus einem Kursmuster ergeben. Vielmehr werden hier die Entwicklung von beispielsweise Aktien untersucht und unter anderem Pressemitteilungen, branchenabhängige Entwicklungen, Firmenpolitik, oder politisch relevante Entscheidungen berücksichtigt.

Wer sich mit Handelsstrategien beschäftigt, sollte auch immer diese fundamental wichtigen Entwicklungen im Auge behalten. Dabei geben Verfechter, die die technische Analyse präferieren, zu bedenken, dass die fundamentalen Entwicklungen bereits in die technischen Indikatoren eingeflossen sind. Wer sich für Handelsstrategien auf Basis von technischen Indikatoren verlässt, sollte trotzdem die wichtigen wirtschaftlichen Nachrichten im Auge behalten, die den Titel der Wahl beeinflussen.

Damit Handelsstrategien sinnvoll eingesetzt werden, sollte man sie vorher in einem Backtest eingehend betrachten. Hierbei können Strategien aussortiert werden, die von Anfang an keinen Gewinn erwirtschaften würden. Aber diese sogenannten Backtests sind nicht alles. Handelsstrategien, die nur mit einem Backtest auf ihre Profitabilität hin geprüft und optimiert werden, sind oftmals gefährlich. Hier kann es vorkommen, dass Handelsstrategien überoptimiert werden. Diese Strategien des Handels hätten dann in der Vergangenheit perfekt funktioniert, sind aber für die Gegenwart und die zukünftige Situation an den Märkten nicht tauglich. Um auszutesten, ob die Handelsstrategie auch den aktuellen Anforderungen standhält, kann man sogenannte Forwardtests auf dem Demokonto durchführen. Dies hat den Vorteil, dass die Handelsstrategien echten Marktsituationen ausgesetzt werden, ohne dass Echtgeld riskiert wird. Eine weitere Möglichkeit zur Testung der Handelsstrategie ist die Austestung anhand von Simulationen, wo Marktsituationen inszeniert werden.

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Gewerbeimmobilien


In unsicheren Zeiten sind Immobilien eine greifbare Form der Wertanlage. Immer mehr gewerbliche Investoren und private Geldanleger haben dies für sich und ihre Strategie der Geldanlage erkannt. Gewerbeimmobilien sind eine Möglichkeit, Geld krisensicher anzulegen.

Natürlich kann man nicht alle Immobilien über einen Kamm scheren. Es gibt Immobilien, die für eine Wertsteigerung und einen langen Zeitraum der Geldanlage geradezu prädestiniert sind. Wichtig ist vor allem eine gute Lage der Immobilie. Denn die Lage einer Immobilie ist ein Merkmal, das man im nachhinein nicht mehr ändern kann. Deshalb sollte der angehende Immobilienbesitzer oder Investor ein besonderes Augenmerk auf die Lage einer Immobilie werfen.

Bei den Gewerbeimmobilien kann dies beispielsweise die Anbindung an die Infrastruktur und die Nähe zum Zentrum sein. Je nachdem, wie eine Gewerbeimmobilie genutzt wird, treten unterschiedlichste Standortfaktoren in den Fordergrund. Wenn in den gewerblichen Immobilien vor allem Ladenflächen mit Waren für den Konsumenten angeboten werden sollen, ist eine gut durchdachte Nähe zur Laufkundschaft in den Fußgängerzonen sinnvoll. Oder die Nähe zu Käufern, die ein viel besuchtes Einkaufszentrum nutzen, kann viele neue Kunden mit sich bringen. Hier werden Synergieeffekte genutzt, Kunden wissen die Nähe vieler verschiedener Geschäfte zu schätzen. Bei der Platzierung von Gewerbeimmobilien in einem Industriegebiet, wird dieser Vorteil der Synergien besonders genutzt. Kunden haben kurze Wege, wenn sie mehrere Geschäfte in einem Industriegebiet aufsuchen möchten.

Wer als Investor in Gewerbeimmobilien investiert, sollte vor allem die langfristige Tragfähigkeit des dort angesiedelten Gewerbes im Auge behalten. Denn nur wenn eine Gewerbeimmobilie an zahlungsfähige Mieter vermietet ist, wirft sie auch Gewinne ab. Verschiedene Formen des Mietvertrages sind bei der gewerblich genutzten Immobilie denkbar. Insbesondere eine Kopplung der Miete an die Gewinne oder Umsätze des Mieters der gewerblich genutzten Immobilie, können eine lukrative Option sein.

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Aktien


Im Rahmen der Kapitalanlage gelten Aktien als Finanzmarkttitel, die für eine Investition lohnenswert sein können. In vielen Depots von privaten und gewerblichen Marktteilnehmern sind Aktien zu finden – sei es als vornehmliche Form der Kapitalanlage, oder nur als Beimischung zum Depot.

Um besser zu verstehen, warum man als Kapitalanleger mit Aktien Geld verdienen kann, sollte man sich genauer anschauen, was sich hinter dem Begriff der Aktie eigentlich verbirgt. Die Aktie stellt einen bestimmten Anteil des Grundkapitals einer deutschen Aktiengesellschaft dar. In diesem Sinne kann man die Aktie auch als eine Art Wertpapier begreifen. Denn der Inhaber von Aktien kommt in den Genuss bestimmter Rechte, die ihm finanzielle Vorteile eröffnen können. Kapitalgesellschaften, die nach den deutschen Gesetzen ihr Kapital in Aktien aufstückeln können, werden landläufig als AG, oder genauer – als Aktiengesellschaft – bezeichnet. Die Aktien vieler größerer Firmen werden oftmals an Wertpapierbörsen gehandelt. Der Aktionär hat damit die Möglichkeit, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen.

Viele Anleger sehen für sich einen Vorteil darin, wenn sie die Aktien über die Börse erwerben oder auch wieder verkaufen können. Wenn Aktien an der Börse gehandelt werden, ist die Chance größer, dass Aktionäre einen Käufer für die von ihnen zu verkaufenden Aktien finden. Es gibt jedoch auch Aktien, die außerhalb der Börse gehandelt werden. Jeder Anleger muss für sich selbst entscheiden, welche Aktie ihren Platz im Depot des Marktteilnehmers finden soll.

Grundsätzlich zählt man die Aktie zu einer Anlageform, die eine mittelfristige bis lange Haltedauer im Depot des Anlegers beinhaltet. Das liegt auch daran, dass die Aktiengesellschaften in den Jahren ihres Bestehens unterschiedlich hohe Dividenden an die Aktieninhaber ausschütten. Hier kann es sich grundsätzlich für den Aktionär lohnen, wenn man Aktien ertragsstarker Firmen langfristig im Depot hält, um optimal am Firmenwachstum einer Aktiengesellschaft zu partizipieren.

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Taschengeld


Viele Eltern und Pädagogen meinen, dass Kinder bereits in jungen Jahren lernen sollten, mit Geld umzugehen. Das Taschengeld ist aus diesem Grunde wichtig, damit der Umgang mit dem Geld frühzeitig erlernt werden kann.

Für Kinder im Vorschulalter hat Geld eine eher geringe Bedeutung. Sie können gedanklich noch keine Verbindung herstellen zwischen einer Geldmünze oder einem Geldschein und den vielen wünschenswerten Dingen, die man mit diesem Geld kaufen kann. Doch spätestens nach dem Eintritt in die Grundschule, wenn die ersten Rechenleistungen vollbracht werden, kann sich dies schlagartig ändern. Schulkinder können selbst errechnen, wieviel Geld sie für bestimmte Süßigkeiten, Comics oder Spielsachen ausgeben müssen. Sie wägen ab, wofür sie das eigene Taschengeld ausgeben wollen, und wofür sie eine längere Zeit sparen müssten.

Den Kindern geht es mit ihrem Taschengeld nicht anders als den Erwachsenen. Sie wägen ab, wofür sie ihre Ersparnisse oder das sofort verfügbare Guthaben investieren möchten. Manche Konsumwünsche können nicht sofort, sondern erst später erfüllt werden. Und nicht immer ist man mit dem zufrieden, wofür das Geld ausgegeben wurde. Aber auch Geldausgaben, die sich im nachhinein als Reinfall entpuppen – zum Beispiel, weil die Süßigkeit den Kindern nicht geschmeckt hat, oder weil das Spielzeug doch eher langweilig war – haben einen Lerneffekt: Bei der nächsten Ausgabe wird genauer geprüft, bevor das Taschengeld verkonsumiert wird. Im Idealfall lernen Kinder die Vorteile und Nachteile von konsumieren und sparen spielerisch kennen.

Bei jüngeren Kindern ist es sinnvoll, wenn das Taschengeld wöchentlich ausgezahlt wird. Wenn die Kinder aus dem Grundschulalter raus sind und eine weiterführende Schule besuchen, kann die Taschengeldzahlung auf eine monatlicheZahlungsweise umgestellt werden. Eine bindende Höhe für das Taschengeld gibt es nicht. Die Taschengeldhöhe schwankt nach Alter des Kindes, Wohnort, Elterneinkommen und der pädagogischen Zielsetzung, die mit der Gabe des Taschengeldes verbunden ist.

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Diversifikation


Viele Geldanleger sind auf der Suche nach einem schnellen Erfolg. Dabei wird das Risiko eines Verlustes schnell übersehen. Um das Risiko eines totalen Verlustes zu mindern, ist Diversifikation erforderlich, wenn es um die Anlageentscheidung geht.

Es gibt Anleger, die sich für ganz bestimmte Formen der Geldanlage begeistern können. So weit – so gut. In diesem Falle sollten sich die Geldanleger jedoch im Klaren sein, dass ihre Anlagentscheidung nicht nur zu einem Erfolg, sondern auch zu einen ziemlich fatalen Verlust führen können. Um einem fatalen Verlust bei der Geldanlage zu vermeiden, ist ein gewisses Maß der Diversifikation angebracht. Nach und nach scheint sich diese Denkweise auch bei den privaten Anlegern herumgesprochen zu haben. Gewerbliche Anleger beherzigen diese Gebote der Diversifikation ohnehin, denn ihnen sind die Prinzipien, nach denen der Finanzmarkt funktioniert, hinreichend bekannt.

Die Diversifikation ist wichtig, um auch in unruhigen Zeiten am Finanzmarkt bestehen zu können. Immer wird es Formen der Anlage geben, die starken Schwankungen unterliegen. Im Gegenstz dazu gibt es Formen der Finanzanlage, die auch den Schwankungen des Marktes trotzen können. Dem Finanzmarktexperten sind diese Vorkommnisse wohl bekannt. Durch eine vernünftige Form der Diversifikation kann man die Risiken der Schwankungen am Finanzmarkt im Zaum halten.

Damit die Kenntnisse der Besonderheiten am Finanzmarkt Rechnung getragen wird, ist eine nachhaltige Förderung des Nachwuchses erforderlich. Die Diversifikation ist ein wichtiges Thema, das auch für die nächste Generation noch von Interesse ist. Denn nur so ist gewährleistet, dass die Nachwuchskräfte sich im Dschungel der Vorschriften und Besonderheiten der Finanzen zurechtfinden. Die verschiedenen Paragraphen und Gesetze im Bereich der Finanzen werden sicher nicht weniger werden – trotzdem lohnt es sich, dass man sich mit ihnen auseinandersetzt und nicht klein beigibt.

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Im Bereich Finanzen weiterbilden


In der Finanzbranche gibt es viele Inhalte, die einem ständigen Wechsel unterliegen. Deshalb ist es für Beschäftigte in Finanzberufen wichtig, sich auch nach dem Berufsabschluss weiterzubilden.

Gründe für eine Weiterbildung im Bereich der Finanzen gibt es viele. Es gibt immer neue Formen der Geldanlage, der Versicherungen oder Altersvorsorge. Auch ändern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungn oft, so dass es wichtig ist, den Wandel dort im Auge zu behalten.

Weiterbildungen im Bereich der Finanzen gibt es viele. Wichtig ist, dass die gewählte Weiterbildung zum Arbeitsplatz oder zur angestrebten Tätigkeit passt. Im Rahmen einer sogenannten Anpassungsfortbildung werden die vorhandenen, ausbaufähigen Kenntnisse an die tatsächlich erforderlichen Kenntnisse des Finanzarbeitsplatzes angeglichen. Eine Aufstiegsfortbildung bereitet den Beschäftigten auf schwierigere und damit oft höher dotierte Tätigkeiten Im Bereich der Finanzen vor.

Für den Beschäftigten, der eine Ausbildung im Bereich der Finanzen absolviert hat, ist es am kostengünstigsten, wenn der Arbeitgeber die Notwendigkeit der Fortbildung erkannt hat. Seminare, die in den Räumlichkeiten des Arbeitgebers stattfinden (sogenannte Inhouse-Seminare), sind in der Regel für den Arbeitnhmer kostenfrei. Sie werden normalerweise wie die normale Arbeitszeit vergütet und vom Arbeitgeber bezahlt. Aber das ist nicht die Regel.

Kostenpflichtige Weiterbildungen im Bereich der Finanzen werden von unterschiedlichen Trägern angeboten. Wobei die Kosten in der Regel von der Steuer abgesetzt werden können, da sie beruflich bedingt sind. Wenn man bedenkt, dass die Weiterbildungen, zum Beispiel zum Betriebswirt, Fachwirt oder Fachkaufmann mit Einkommenssteigerungen verbunden sind, dann sind viele Menschen gern bereit, in ihre berufliche Zukunft zu investieren. Wenn eine Weiterbildung wegen unregelmäßiger Arbeitszeiten nur schwer möglich ist, kann Fernunterricht eine gute Alternative für eine Weiterbildung im Bereich der Finanzen sein.

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DAX


Der DAX, wie man den Deutschen Aktienindex auch abkürzt, spiegelt als Index die Entwicklung der 30 bedeutendsten deutschen Unternehmen dar.

Natürlich ist nicht unumstritten, welche 30 deutsche Unternehmen in den DAX gehören, und somit die Richtung anzeigen, in die sich die Wirtschaft des Landes bewegt. Damit hierüber Klarheit herrscht, gibt es Kriterien, die ein Unternehmen dazu qualifizieren, in den DAX aufgenommen zu werden. Die im Deutschen Aktienindex notierten Unternehmen werden auch als Blue Chips bezeichnet. Damit ein Unternehmen im DAX aufgenommen wird, muss es bestimmten, besonders hohen, Transparenzkriterien genügen (Prime Standard). Der Unternehmenssitz oder schwerpunktmäßige Handel an Aktien muss sich im Inland befinden, denn schließlich will man die inländische Entwicklung abbilden. Außerdem müssen die Werte kontinuierlich im Exchange Electronic Trading (Xetra-Handelssystem an der Deutschen Börse in Frankfurt) gelistet sein. Darüber hinaus ist wichtig, dass die Aktien der DAX-Firmen oder DAX-Firmen-Anwärter einen Streubesitz (Free Float) von mindestens zehn Prozent aufweisen. Unter diesem Streubesitz versteht man Aktien, die dem Handel zumindest theoretisch zur Verfügung stehen, da sie nicht im kontinuierlichem Besitz von Anlegern sind. Je höher der Streubesitz, desto geringer ist die erwartete Volatilität derAktien. Wenn diese grundsätzlichen Gegebenheiten erfüllt sind, entscheiden der Orderbuchumsatz und die Marktkapitalisierung des Streubesitzes darüber, welche 30 Firmen im DAX aufgenommen werden.

Bei der Berechnung des DAX-Wertes werden die von den 30 Unternehmen getätigten Bonuszahlungen und die von den Aktionären so geschätzten Dividendenzahlungen mitberücksichtigt. Aufgrund modernster Technik an der Frankfurter Börse ist es möglich, dass die DAX-Werte sekundengenau berechnet werden. Weil nicht alleine nur die Kurse der Unternehmen in die Berechnung des DAX-Wertes berücksichtigt werden, bezeichnet man den DAX als einen sogenannten Performance-Index.

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Girokonto


Das Girokonto ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Es wird benötigt, um den bargeldlosen Zahlungsverkehr abzuwickeln.

Bereits viele Auszubildende verfügen über ein eigenes Girokonto bei der Bank ihres Vertrauens, noch lange bevor sie die Volljährigkeit erreicht haben. Meistens besteht dann die Einschränkug, dass das Bankkonto nicht überzogen werden darf. So soll der Minderjährige von der Bank vor einer Verschuldung geschützt werden. Das Bankkonto ist erforderlich, weil Lohnzahlungen nicht mehr bar, sondern bargeldlos erfolgen. Vor vielen Jahren sah das noch anders aus. Die Auszubildenden und Angestellten erhielten eine Lohntüte, in der der Arbeitslohn ausgezahlt wurde. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Inzwischen wird der Arbeitslohn auf das Girokonto bei der Bank oder Sparkasse überwiesen.

Der Konkurrenzkampf der Banken und Sparkassen untereinander ist hart. Jeder möchte solvente Kunden gewinnen, die ein Girokonto eröffnen. Die verschiedenen Geldinstitute lassen sich einiges einfallen, um für die Kunden attraktiv zu sein, Finanz-News berichten darüber. So manche Bank bietet zusätzlich zum Girokonto noch Extras an, die für den Bankkunden von Interesse sein können. Wenn es um Kundengewinnung und Kundenbindung geht, sind die meisten Unternehmen einfallsreich. Dies ist auch so bei den Banken. Sie bieten den Kunden Geldleistungen an, wenn ihnen das angebotene Girokonto gefällt und auch wenn es dem Bankkunden nicht gefällt. Als Zusatzleistungen werden dem Kunden von einigen Geldinstituten Guthabenzinsen angeboten. Dazu kommen noch Kreditkarten und weitere Optionen, die der umworbene Kunde nutzen kann.

Natürlich ist es nicht einfach, die Bank zu wechseln. Zu sehr hat sich der Bankkunde bereits an die Leistungen seines Kreditinstituts gewöhnt, wo das Geld so sicher wie im Tresor gelagert wird. Aber zumindest als Zweitkonto kann das eine oder andere Angebot eines konkurrierenden Kreditunternehmens interessant sein. Man muss ja nicht gleich das bestehende Bankkonto bei der bewährten Hausbank aufgeben. Ein Zweitkonto, bei einer Bank ohne Kontoführungsgebühr und Guthabenzins hat schon so manchen kritischen Verbraucher überzeugt.

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Finanzierung bei Existenzgruendung


Eine erhebliche Anzahl von Menschen sieht die berufliche Zukunft in der Selbständigkeit. Dem geht eine Existenzgründung voraus, zu der auch eine tragfähige Form der Finanzierung gehört.

Weil nur wenige Existenzgründer über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, müssen weitere Geldquellen erschlossen werden, damit die zu gründende Firma mit ausreichend liquiden Mitteln ausgestattet ist. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig dabei ist aber in jedem Fall, dass eine ausreichende Decke an Eigenkapital vorhanden ist. Eine Quote an Eigenkapital von zehn bis zwanzig, in manchen Fällen auch bis zu dreizig Prozent, wird von den meisten Kapitalgebern als ausreichend für eine erfolgreiche Finanzierung erachtet.

Doch was tun, wenn zwar eine gute Idee für die Existenzgründung, nicht aber genug Eigenkapital, vorhanden ist? In diesem Fall kann eine Bürgschaft helfen, die Kapitalgeber zu überzeugen. Um Fremdkapital zusätzlich zum Eigenkapital zu erhalten, muss der Gründer einen Businessplan vorlegen, in dem die Geschäftsidee und deren wirtschaftliche Tragfähigkeit näher erläutert werden. Außerdem müssen die Eignung des Gründers, in fachspezifischer als auch kaufmännischer Hinsicht, dargelegt werden können.

Bei einer Gründung aus bestehender Arbeitslosigkeit ist eine Bezuschussung durch die Arbeitsagentur möglich. Unter anderem muss hierfür das Gründungskonzept von einer fachkundigen Stelle für tauglich befunden werden. Desweiteren kommen, neben dem klassischen Bankkredit für die Finanzierung der neuen Firma, noch Kredite von halbstaatlichen Banken in Betracht. Hierbei gibt es Programme der KfW-Bank, die sich durch niedrige Zinsen, in Verbindung mit einer längeren, Planungssicherheit bietenden Laufzeit, auszeichnen. Ein weiterer Baustein für die Finanzierung kann das sogenannte Venture Kapital sein, bei der Kapitalgeber Risikokapital für besonders innovative Gründungsideen bereitstellen. Dabei gibt es die Business Angels oder Venture Capital Gesellschaften.

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Altersvorsorge


Auch wenn jemand noch jung ist und das Alter in weiter Ferne scheint: Es ist wichtig, sich ein paar Gedanken um die Altersvorsorge zu machen.

Dabei ist es gar nicht so einfach, die individuell passende Form der Altersvorsorge zu finden. Man unterscheidet zwischen der gesetzlichen Form der Vorsorge fürs Alter, und der betrieblichen, sowie der privaten Altersvorsorge.

Früher war es üblich, dass die alten Menschen im Mehrgenerationenhaushalt von der nachfolgenden Generation versorgt wurden. Das ist heute nicht mehr in jedem Fall durchführbar. Hier greift die Altersvorsorge, durch die ältere Menschen finanziell im Alter abgesichert werden.

Die gesetzliche Vorsorge fürs Alter wird überwiegend von der gesetzlichen Rentenversicherung repräsentiert. Während des Erwerbslebens werden Beiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Im Rentenalter erhalten die Anwärter die gesetzliche Rente ausgezahlt. Allerdings besteht kein Anspruch auf die komplette Auszahlung der eingezahlten Rentenbeiträge bei dieser Form der Altersvorsorge. Es gilt das sogenannte Umlageprinzip, bei dem die einzahlende Generation die Rente der aktuellen Rentenempfänger bezahlt.

Die betriebliche Altersvorsorge beruht auf einer Versorgungszusage, die der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber erhält. Man unterscheidet zwischen den fünf Alternativen der bAV: Direktversicherung, Direktzusage, Pensionsfonds, Pensionskasse und Unterstützungsfonds.

Die private Altersvorsorge ist, anders als die gesetzliche Form der Vorsorge fürs Alter, freiwillig. Zusätzlich zu den Säulen der gesetzlichen und betrieblichen Vorsorge, können weitere Geldbeträge für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit angespart werden. Zur privaten Altersvorsorge zählen unter anderem die Riester Rente und die Rürup Rente. Eine staatliche Förderung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Als weitere Mögichkeiten der privaten Altersvorsorge kommen unter anderem Immobilienbesitz, Kapitallebensversicherungen oder diverse Fonds in Frage.

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Private Krankenversicherung


Für bestimmte Personengruppen ist es möglich, nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert zu sein. Vielmehr besteht für sie die Möglichkeit, die Private Krankenversicherung zu wählen. Diese ist auch unter der Abkürzung PKV vielen Menschen ein Begriff. Weitere Infos zu Geldthemen gibt es auch in diversen Finanzforen.

Die Private Krankenversicherung unterscheidet sich in einigen Punkten erheblich von der gesetzlichen Krankenversicherung. Während die gesetzliche Krankenversicherung sich bei der Beitragshöhe nach dem Bruttoeinkommen richtet, ist die PKV in der Beitragshöhe nicht an das Arbeitsentgelt gebunden. Vielmehr richtet sich die PKV nach verschiedenen Faktoren: Dazu gehören unter anderem Eintrittsalter, gesundheitlicher Zustand des Versicherten und Geschlecht. Für gesunde junge Männer mit hohem Einkommen kann es deshalb in manchen Fällen günstiger sein, sich in einer privaten Kasse krankenversichern zu lassen. Ob sich der Wechsel von einer gesetzlichen Kasse in eine Private Krankenversicherung finanziell lohnt, muss im Einzelfall überprüft werden.

Nicht in allen Fällen ist ein Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung möglich oder gar sinnvoll. Wenn bestimmte Vorerkrankungen bestehen, zahlen die Versicherten der privaten Krankenkasse einen Risikozuschlag. Dieser errechnet sich als Prozentsatz auf den normalerweise (ohne Vorerkrankung) zu zahlenden Beitrag für die PKV. Anders als bei den gesetzlichen Krankenkassen, sind bei privaten Krankenkassen Kinder und Ehepartner ohne eigenes Einkommen nicht beitragsfrei krankenversichert. Familien mit mehreren Kindern und nur einem Verdiener rechnen deshalb genau aus, welche Variante der Krankenversicherung die für sie günstigste ist. Allerdings stehen den Kosten der PKV auch einige Vorteile gegenüber, die viele Kassenpatienten vermissen: Je nach Tarif wird die Chefarztbehandlung, das Einzelzimmer im Krankenhaus, oder der Heilpraktiker mit alternativen Heilmethoden, bezahlt. In vielen Tarifen der PKV ist zudem die prozentuale Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit vorgesehen.

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Kfz Versicherung

 


Die Kfz Versicherung ist eine Versicherung, die alle Autofahrer benötigen. Jeder Autofahrer hat dabei die Qual der Wahl, wenn er sich für einen Anbieter seiner Autoversicherung entscheiden muss.

Dabei ist Kfz Versicherung nicht gleich Kfz Versicherung. Die verschiedenen Anbieter der Autoversicherung lassen sich einiges einfallen, um für den Auto fahrenden Kunden interessant zu sein. Sie bieten den Autofahrern attraktive Konditionen, wenn sie sich für einen Wechsel zu einer ganz bestimmten Versicherung entscheiden. Die Ausgestaltung der Verträge zielt oftmals darauf ab, bestimmte Gruppen von Kraftfahrzeugbesitzern an die Versicherungsgesellschaft zu binden. Den Autofahrern werden besondere Rabatte angeboten, zum Beispiel wenn minderjährige Kinder im Haushalt wohnen, wenn der Kraftfahrzeughalter Akademiker ist, oder sich als Angestellter im öffentlichen Dienst befindet.

Die Kraftfahrzeugversicherungen orientieren sich bei der Beitragshöhe der Autoversicherung unter anderem an der gefahrenen Kilometerzahl. Ebenso ist es üblich, dass die unfallfreien Jahre sich unmittelbar auf die Beitragshöhe auswirken. Diese schlagen sich bei der Autoversicherung in der Schadensfreiheitsklasse nieder. Im Rahmen dieser Schadensfreiheitsklassen können sich Autofahrer einen möglichst niedrigen Beitrag für die Kfz Versicherung erarbeiten. Natürlich kommt es auch auf den Fahrzeugtyp an.

Darüber hinaus haben die Autofahrer die Auswahl zwischen Autohaftpflichtversicherung, Teilkasko oder Vollkaskoversicherung. Während die Haftpflichtversicherung zwingend vorgeschrieben ist, sind Teilkasko oder Vollkasko für das Auto fakultative Versicherungen. Bei einem Neuwagen wählen viele Automobilbesitzer, zumindest in den ersten Jahren, die Vollkaskoversicherung als Autoversicherung. Bei einem älteren Fahrzeug wird in vielen Fällen nur die Haftpflichtversicherung, manchmal auch in Verbindung mit der Teilkasko, gewählt. Doch egal, für welche Ausgestaltung der Kfz Versicherung sich Automobilbesitzer entscheiden: Ein Vergleich der Versicherungsanbieter lohnt auf jeden Fall, wenn es darum geht, bare Münze zu sparen.

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Geld sparen


Das Leben ist nicht nur schön, es kostet auch Geld. Deshalb ist Geld sparen ein Thema für die meisten Menschen. Um Geld zu sparen gibt es viele Möglichkeiten.

Nicht nur unter Betriebswirtschaftlern hat es sich herumgesprochen, dass einige teure Güter durch vergleichbare billigere Güter ersetzt werden können. Diese vergleichbaren kostengünstigeren Güter bezeichnet man als Substitute. Geld sparen ist in diesem Fall ganz einfach. Verbraucher zahlen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht mehr für einen teuren Markennamen, sondern steigen um auf Produkte aus dem Discounter und sparen. Die Qualität der Produkte muss dabei nicht unbedingt schlechter sein. Vielmehr werden die Gewinne nicht durch hohe Verkaufspreise, sondern durch die hohen Verkaufszahlen der Discountanbieter erzielt.

Aber auch beim Einkauf im Internet ist es möglich, Geld zu sparen. Für den Verbraucher besteht eine Transparenz, die es vor einigen Jahrzehnten noch nicht gab. Mittels Computer und Internet können Preise von Geschäften recherchiert werden und neue Online-Shops mit vergleichbaren Produkten werden in den Weiten des World-Wide Web entdeckt. Damit ihre Produkte und Dienstleistungen gekauft werden, müssen die Geschäfte ihre Angebote preislich attraktiv gestalten. Geld sparen wird so möglich für den Käufer, der die verschiedenen angebotenen Produkte und Dienstleistungen gewissenhaft vergleicht. Preissuchmaschinen und Einkaufsportale konkurrieren um die Gunst der Kunden. Sie informieren über die Preise, bewerten und helfen sparen. Durch die Vermittlung der Kunden an einzelne Internet-Shops werden diese Einkaufsportale und Preissuchmaschinen oftmals mittels Provisionen beteiligt. Verbraucher, die Geld sparen wollen, können günstig einkaufen. Ebenfalls Geld sparen können Kunden beim Einsatz von Bonuskarten. Dem Kunden werden beim Einkauf Bonuspunkte gutgeschrieben, die in Prämien eingetauscht werden können. Das ist oftmals genauso lukrativ, wie sparen bei niedrigen Preisen.

Für die Kunden ist eine entsprechende Medienkompetenz wichtig, damit sie sich in der bunten Welt des Internets zurechtfinden, und Möglichkeiten zum Geld sparen finden.

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Versicherungsvergleich


Viele Versicherte haben sich ohne Versicherungsvergleich – auf gut Glück – für eine Versicherung entschieden. Diese Entscheidung kann viele – mehr oder weniger nachvollziehbare – Gründe haben.

Manche Leute schließen eine Versicherung ab, weil bereits ihre Eltern diese Art von Versicherung bei einer bestimmten Versicherungsgesellschaft laufen hatten. Andere Verbraucher lassen sich von Bekannten überzeugen oder überreden. Aber gerade wenn es um finanzielle Entscheidungen geht, ist eine objektive Vergleichbarkeit von Leistungen wichtig. Hierüber kann ein Versicherungsvergleich Aufschluss geben.

Bei einem Versicherungsvergleich werden die Versicherungen möglichst vieler Versicherungsgesellschaften mit einbezogen. Voraussetzung hierfür ist, dass vergleichbare Versicherungstarife vorliegen. Denn man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Am besten ist es, wenn ein unabhängiger Versicherungsfachmann oder ein spezialisiertes Online-Portal diesen Vergleich der Versicherung anbietet. Denn schließlich will der Kunde sicher sein, dass er das für sich günstigste Versicherungsangebot wählen kann. Natürlich ist der Abschluss einer Versicherung Vertrauenssache, denn der Versicherungskunde wird von der gewählten Versicherungsgesellschaft als Bestandskunde in den darauffolgenden Jahren weiterbetreut. Deshalb ist es wichtig, dass neben dem finanziellen Aspekt beim Versicherungsvergleich auch der menschliche Aspekt passt.

Viele Verbraucher kommen gut damit klar, dass sie Kunden bei einer kostengünstigen Direktversicherung sind. Doch einige Mitbürger mit einer abgeschlossenen Versicherung legen großen Wert auf eine individuelle Betreuung durch den Versicherungsmitarbeiter vor Ort. Deshalb ist es so wichtig, zwischen den verschiedenen Anbietern im Versicherungsvergleich abzuwägen. Verbraucher sollten sich genau über die eigenen Wünsche im klaren sein. Denn Verbraucher sind in der Regel am glücklichsten, wenn die eigenen Wünsche am ehesten berücksichtigt werden – und das muss nicht zwangsläufig mit der niedrigsten Beitragszahlung korrelieren.

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Forex – Devisenhandel


Der Devisenhandel, auch unter dem Synonym Forex bekannt, gehört zu den weltweit liquidesten Märkten. Bedingt durch die Online-Verfügbarkeit, können viele Menschen am Handel mit Devisen partizipieren.

Was früher professionellen Devisen Händlern vorbehalten war, ist nun auch für private Anleger möglich: Mittels Online-Handel sind Trader in aller Welt sekundengenau informiert über Schwankungen am Forex Markt und können an diesen Bewegungen verdienen oder auch Geld verlieren. Besonders Anfänger unterschätzen den Devisenhandel und die Hebelwirkung am Forex Markt oft. Sie platzieren Order für den Kauf oder Verkauf von Devisen und lassen sich berauschen vom mutmaßlich leicht zu verdienenden Geld. Dabei ist es wichtig, dass Anfänger am Forex Markt zunächst mit einem Demo-Konto starten, wenn sie sich für den Handel mit Devisen interessieren. Die häufigsten gehandelten Devisenpaare am Forex sind die 4 Devisen-Crossrates Euro – US Dollar, US Dollar- Japanischer Yen, Britisches Pfund – US Dollar und US Dollar – Schweizer Franken. Jedes Paar der Devisen weist Besonderheiten auf, die selbst dem Anfänger auf dem Demokonto meist nicht verborgen bleiben. So fällt bei der Beschäftigung mit dem Forex auf, dass das Devisenpaar GBP / USD besonderen Schwankungen unterliegt. Ebenso ist bekannt, dass oftmals das Devisenpaar USD / CHF Bewegungen am Forex von EURO / USD in zeitlicher Verzögerung spiegelverkehrt nachvollzieht.

Aber solche Beobachtungen allein ziehen noch nicht notgedrungen Gewinne im Devisenhandel nach sich. Vielmehr ist jahrelange Erfahrung und Marktkenntnis erforderlich, um im Devisenhandel am Forex Markt mitschwimmen zu können. Indikatoren und genaue Beobachtung der Lage am Markt für Devisen sind unabdingbare Voraussetzungen, um am Forex Markt erfolgreich handeln zu können. Welche Devisen gehandelt werden, und auf welche Indikatoren am Forex besonders geachtet wird, hängt vom Trader und dem Tradingstil ab. Wichtig gerade für Anfänger ist, dass sich bestimmte Situationen (schneller Markt) auch mit einem Demokonto nicht simulieren lassen. Deshalb sollten sie sich bei Anfangserfolgen mit dem Demokonto nicht zu vorschnellem Handeln am Devisenmarkt verleiten lassen.

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Emerging Markets – Geld in den BRIC-Staaten anlegen


Unter Emerging Markets versteht man aufstrebende Schwellenländer mit einem jährlichen Wirtschaftswachstum von fünf bis zehn Prozent. Zu den BRIC-Staaten gehören die Länder Brasilien, Russland, Indien und China.

Der Name BRIC-Staaten leitet sich aus den Anfangsbuchstaben der vier Länder ab. Insgesamt bewohnen fast drei Milliarden Menschen die BRIC-Staaten. Das Wirtschaftswachstum in diesen Emerging Markets ist auf verschiedene Quellen zurückzuführen. Brasilien besitzt viele Bodenschätze wie Öl, Gas sowie Metallvorkommen. Russland ist ebenfals reich an Erdöl und Gas. Indien ist Intellektuellenhochburg. Die dortigen Hochschulabsolventen besitzen gute Englischkenntnisse. Sie können sich durch die Internetanbindung, beispielsweise im Bereich der Softwareprogrammierung, gut am Markt behaupten. China profitiert vom anwachsenden Konsum im eigenen Land, der für Wirtschaftswachstum sorgt. Eine auf den Kopf gestellte Alterspyramide, wie in Europa, gibt es in den BRIC-Staaten nicht.

Doch die Anlagemöglichkeiten in den BRIC-Staaten, sowie den restlichen Emerging Markets sind nicht ohne Risiko. Eine politisch instabile Situation und abweichende Bilanzierungsvorschriften können Risikopunkte darstellen. Kurse unterliegen in den Emerging Markets oftmals höheren Schwankungen. Wie sich die Aktien in den Schwellenländern entwickeln, können interessierte Anleger am Emerging Market Index MSCI ablesen.

Um das Anlagerisiko in etwa einschätzen zu können, orientieren sich Kapitalanleger an Ratings (Bonitätseinschätzungen), die von Ratingagenturen erstellt werden. In der Regel wird den Staatsanleihen der BRIC-Staaten dabei eine bessere Bonität bescheinigt, als den dort ansässigen Banken und Firmen. Es bleibt aber noch das Währungsrisiko. Mit Hilfe von Anleihen, die auf den Euro lauten, kann man zumindest dieses Risiko einschränken. Zur Risikostreuung sind BRIC-Fonds eine Möglichkeit, weil sie auf den breiten Markt setzen. Anleger mit höherer Risikobereitschaft, die in den Emerging Markets Geld anlegen möchte, entscheiden sich für BRIC-Aktien oder BRIC-Zertifikate. Der Geldanlage in den Emerging Markets sollte immer eine fachkundige Beratung vorausgehen.

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